Freitag, 2. Februar 2018

Rezension zu PHEROMON von RAINER WEKWERTH und THARIO





Pheromon - Band 1 - 
Sie riechen dich

Autor/in: Rainer Wekwerth
Thario
Seitenanzahl: 416
Spieldauer: 10 Std. 36 Min. 
Erscheinungstermin: 16.01.2018
Verlag: Planet!
Rubikon Audioverlag
















Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf. 
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.
Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.


Diese Rezension fällt mir teilweise sehr schwer. Ich habe die Geschichte sowohl gehört als auch zum Teil gelesen. Ich werde also das Hörbuch und das Buch ansprechen. 
Das Cover finde ich okay, ich mag es, wenn man nicht so viel über den Inhalt verrät. Und das Cover wirft schon die eine oder andere Frage auf oder? 

Jake ist siebzehn und seine Geschichte wird erzählt aus dem Jahre 2018. Er spielt Football und in seinem wichtigsten Spiel vergeigt er es. Ein Teil seines Teams ist ziemlich sauer darüber. Jake gibt sein bestes, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Kurz nach dem Spiel bemerkt er eine Veränderung an sich. Mit diesen neuen Fähigkeiten gibt es in seinem Leben auch schnell neue Herausforderungen, die alles andere als ungefährlich sind...
Travis lebt im Jahre 2118. Er ist Arzt und trockener Alkoholiker. Er arbeitet ehrenamtlich in einer Klinik, die unter Anderem Obdachlose behandelt. Eine seiner Patientinnen wirft bei ihm Fragen auf, er begibt sich auf die Suche nach Antworten und seine ganze Welt gerät ins Wanken. 

Man kommt sehr gut in die Geschichte rein und als Leser hat man wirklich keine Ahnung wohin es gehen wird. Das fand ich prima, der Spannungspegel ist sehr hoch. Was ich nicht mochte? Jake ist Jugendlicher, und er spricht auch so. Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn es realistisch ist, aber ich mochte seine und vor allem die Aussprache seiner Freunde wirklich nicht. Jugendlich ist erlaubt, aber hier war es mir an einigen Stellen etwas unter dem Niveau. Schließlich sollen Jugendliche dieses Buch lesen, was vermittelt man da bitte an Sprache? Es verbessert sich im Laufe des Geschehens, aber das hat mich doch nachhaltig gestört. 

Beim Hörbuch fand ich es enorm schade, dass es nur einen Sprecher gibt. Gerade, weil die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, hätte ich mir hier einen zweiten Sprecher gewünscht. Mark Bremer spricht wie gewohnt souverän und ich mag seine Art diese Geschichte zu erzählen, aber ein zweiter Sprecher hätte mir definitiv etwas mehr Hörvergnügen beschert. 

Das Ende dieses Buches ist sooooo fies und man möchte wirklich sofort den zweiten Teil haben. Ich hätte mit den Wendungen nicht gerechnet und auch die Charaktere die noch hinzu kommen, mochte ich. Es wird explosiv und gefährlich für die Charaktere. Das entspricht absolut meinem Geschmack. 

Im Großen und Ganzen ist dieses Buch auf jeden Fall für alle etwas, die es spannend und außergewöhnlich mögen. 




Mich konnte diese Geschichte nicht in allen Punkten überzeugen, aber ich bin sicher, dass die beiden Autoren sich mit Sicherheit noch steigern können. Ich blicke dem zweiten Teil gespannt entgegen. Die Idee dieser Geschichte ist sehr außergewöhnlich. 




3 von 5 Salatköpfen 



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