Dienstag, 9. Januar 2018

Rezension zu Zum Teufel mit der Liebe (Catalea Morgenstern, Band 2) von Benne Schröder












Autor/in: BENNE SCHRÖDER
Seitenanzahl: 384
Erscheinungstermin: 24.11.2017
Verlag: LYX 






Quelle: Verlag









Teufelin werden? Never Ever! 
Das kann doch nicht wahr sein! Gerade erst hat Catalea Morgenstern widerwillig akzeptiert, dass sie die Tochter des Teufels ist – da verschwindet dieser plötzlich, und ausgerechnet sie soll seinen Platz einnehmen und die Hölle schmeißen. Aber nicht genug, dass sie dabei von einem Fettnapf in den nächsten tritt und sich die komplette Unterwelt gegen sich stellt – auch ihre große Liebe Timur wendet sich eifersüchtig von ihr ab. Schuld daran ist vor allem Cataleas neuer (und verdammt heißer) Assistent Kaspian. Und auf einmal muss Catalea sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: das Wohl der Familie oder ihr Herz ... 
"Ich liebe Catalea Morgenstern, die Tochter des Teufels. Böse, brüllend komisch, leicht durchgeknallt und einfach großartig." Kristina Günak  
Hier bleibt kein Auge trocken: Abschlussband der romantisch-turbulenten Catalea-Morgenstern-Reihe von Radiomoderator Benne Schröder 
Quelle: Verlag






Dies ist der zweite und abschließende Band dieser Diologie. Da ich Band eins unterhaltsam fand habe ich natürlich nicht lange darüber nachgedacht ob ich den zweiten Teil wirklich lesen sollte.

Das Cover passt perfekt zum ersten Buch. Ich finde die Idee mit den getauschten Farben echt gut. Auch die Titel finde ich klasse.

Die Protagonisten sind im Großen und Ganzen die gleichen wie im ersten Band. Es geht wieder um Catalea, die ihren Platz als Teufel einnehmen soll. Die Grundidee fand ich wirklich richtig gut allerdings haperte es mir an vielen Ecken dieses mal an der Umsetzung. Ein wirklich großer Minuspunkt geht diesmal an die Liebesgeschichte zwischen Timur und Catalea. Timur ist für mich absolut nicht mehr glaubwürdig. Die Bindung zwischen den beiden besteht aus Streit und schnellem unpersönlichen Sex wie ich finde. Klar, er ist ein Dämon, aber für mich passt das nicht zusammen. Auf der einen Seite ist er ein Dunkler, ein Apokalyptischen Reiter, der düster und unnahbar sein will. Auf der anderen Seite schwört er ewige Liebe. Die Szenen zwischen den beiden wirken für mich nicht glaubwürdig. Im ersten Teil war das irgendwie anders. Sehr schade. 

Mich nervt leider auch Cataleas Schuhtick...ich meine sie ist die Tochter des Teufels, dann soll sie doch tragen was sie will. Und wieso erklärt ihr niemand in dem gesamten Buch wie sie bestimmte Dinge "zaubern" kann oder wie sie sich besser zurecht finden kann? Sie soll den Platz des Teufels übernehmen, aber eine wirkliche Einführung in das Dunkel und die Firma erhält sie nicht. Ich denke man hätte aus der Grundidee vviiieeelll mehr rausholen können. 

Den Schreibstil mochte ich wieder. Er ist leicht und der bissige Humor von Catalea ist manchmal auch sehr witzig. Da das Ende ja doch sehr offen ist, könnte ich mir einen Fortsetzung der Reihe durchaus vorstellen. Man kann sicher noch einige Geschichten aus dem Dunkel oder der Tochter des Morgenstern erzählen.

Das klingt jetzt sehr negativ aber keine Angst, wer Band eins mochte, der sollte auch den 2. Band lesen und sich eine eigene Meinung hierzu bilden. Ich bin wirklich gespannt, was ihr zu dem Buch sagt. Es ist ein rasantes Buch das wenig Zeit zum durchatmen lässt. Einige Stellen hätten für mich etwas tiefgründiger sein können bzw. etwas mehr ausgebaut werden können. Das Ende kam dann doch irgendwie viel zu schnell.







Ein zweiter Band mit vielen Höhen und Tiefen.

Cover: 5/6

Inhalt:  4/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:    3/6

Protagonisten:   3/6

Gesamtpunktzahl:   20 Punkte von 30 Punkten



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