Mittwoch, 8. November 2017

Rezension zu PRINCESS ACADEMY - MIRIS GABE - von SHANNON HALE








Miris Gabe - Band 1 - 

Autor/in: Shannon Hale
Übersetzer/in: Alexandra Ernst
Seitenanzahl: 353
Erscheinungstermin: 20.09.2017
















Miri kann es kaum glauben: Die zukünftige Braut des Prinzen wird aus ihrem kleinen Dorf kommen! Doch bevor der Prinz seine Wahl trifft, müssen die Mädchen lernen, sich richtig zu benehmen. Auf der Princess Academy entdeckt Miri ihre besondere Gabe.



Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich bei diesen Prinzessinnen Büchern immer sehr vorsichtig bin. Das Cover von diesem Buch hat mich aber ebenso angesprochen, wie der Klappentext, also habe ich mein Glück einfach mal versucht. 

Miri lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Marda in einem Bergdorf auf dem Mount Eskel. Ihr Vater und ihre Schwester arbeiten in dem Steinbruch. Das Leben des Dorfes wird von dem Steinbruch bestimmt, nur durch harte Arbeit können sie überleben. Doch eines Tages geschieht etwas unerwartetes. Der König richtet eine Academy ein um dort die Mädchen des Dorfes zu unterrichtet, denn der Prinz soll eine von ihnen heiraten. Miri ist nicht interessiert an dem Prinzen, doch sie hat keine Wahl, sie muss auf die Academy gehen. Aber ist sie wirklich bereit, ihr Leben und vor allem den Berg aufzugeben? 

Ich muss gestehen, ich habe mich sofort verliebt in diese Geschichte. Miri ist ein tolles Mädchen und sie hat einen richtigen Dickkopf. Die Autorin erzählt manchmal verträumt und sogar in Rätseln was in dem Leben von Miri passiert. Mir hat vor allem gefallen, wie die Autorin die Gefühle von Miri an den Leser überträgt. 

Miri ist nicht zufrieden mit der Situation. Sie vermisst ihre Familie und das Leben auf dem Berg. Sie steht vor unglaublich vielen Herausforderungen und scheitert mehr als einmal. Aber Miri gibt nicht auf. Sie beißt sich durch und beginnt für sich etwas zu verändern. Und auch für ihre Familie und das Leben in dem Dorf verändert sich vieles. Sie wächst über sich hinaus. 

Es gibt einen "magischen" Anteil würde ich sagen. Am Anfang habe ich nicht alles gleich verstanden, muss ich zugeben, aber die Autorin fügt Stück für Stück die Puzzleteilchen zusammen. Mir hat die Grundidee und die Umsetzung wirklich gefallen. Der Spannungspegel steigt zum Ende stark an, das hätte hin und wieder etwas besser verteilt durch die Geschichte sein dürfen, aber mir hat es dennoch gefallen. 

In diesem Buch geht es vorwiegend um die Kunst Erlerntes zu nutzen und es zu teilen. Freundschaft ist ein wichtiges Thema, aber auch Mobbing gehört dazu. Für Mädchen in dem angesprochenen Lesealter auf jeden Fall ein Buch, dass einem in Erinnerung bleibt. 



Ein Jugendbuch für Mädchen, dass so ganz anders ist als die meisten, und darum auch etwas besonderes. Ich mochte die Zeit auf dem Mount Eskel. 






4 von 5 Salatköpfen 



1 Kommentar:

  1. Hi Julia :D

    Das Buch habe ich vorher echt noch nirgends gesehen, die Geschichte klingt aber echt gut! Danke für deine Rezension!

    Liebe Grüße
    Jessi

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