Samstag, 14. Oktober 2017

Rezension zu THE PROMISE - DER GOLDENE HOF - von RICHELLE MEAD









Titel: The Promise - Band 1 - 
Der goldene Hof

Autor/in: Richelle Mead
Übersetzer/in: Susann Friedrich
Seitenanzahl: 469
Erscheinungstermin: 29.09.2017









Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an -






Ich muss gestehen, ich habe die Vampire Academy Bücher der Autorin nie gelesen. Ich habe nur angefangen und bin nie so richtig rein gekommen. Vielleicht ein Fehler? 

Elizabeth ist eine Adelige. Ihre Eltern sind verstorben und um ihr Vermögen zu retten und zu erhalten muss sie in eine angesehene Familie einheiraten. Doch der ausersehene Bräutigam ist leider überhaupt nicht nach ihrem Geschmack. Durch einen Zufall sieht Elizabeth einen Fluchtweg, es ist gefährlich und strafbar, denn sie nimmt die Identität einer anderen Frau an um am "goldenen Hof" darum zu kämpfen, einen Mann zu heiraten, der mehr nach ihrem Geschmack ist. Ob das klappen kann?

Elizabeth ist mir sympathisch gewesen. Die Abneigung gegen den ausersehenen Bräutigam kann ich absolut nachvollziehen, sie lernt recht schnell dazu und lässt sogar ihre "adelige" Fassade fallen. Sie findet Freundinnen in Tamsin und Mira. Die drei unterstützen sich gegenseitig auf ihrem langen Weg in ein neues Leben. Doch Elizabeth hat es schwer, ihre Identität zu verheimlichen. 

Die Grundidee hat mir gut gefallen, allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass es doch ein so historisches Setting ist. Die Atmosphäre hat mir jedoch gut gefallen, also habe ich mich darauf eingelassen. Ich habe bis zum Ende durchgehalten, aber ich muss sagen, dass es mir stellenweise einfach viel zu lang war. Es passierte für meinen Geschmack einfach zu wenig. Die Wendungen fand ich gut, aber es war mir einfach zu seicht. 

Das Cover ist hübsch, aber ich finde das englische Original deutlich passender zum Inhalt. 

Dieser Band ist in sich abgeschlossen. Die Geschichte von Elizabeth ist erzählt. Da es sich um eine Reihe handelt, ist schnell klar, dass wir uns mit einer anderen Protagonistin befassen werden. Aber vielleicht treffen wir ja dort auf alte Bekannte.  




Alles in Allem ein interessanter Auftakt. Mir war es leider aber deutlich zu historisch, daher hat das Buch nicht völlig meinen Geschmack getroffen. Aber für Fans von historischen Geschichten definitiv ein Highlight. 






3 von 5 Salatköpfen 



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