Freitag, 13. Oktober 2017

Rezension zu IVORY AND BONE von JULIE ESHBAUGH










Die Geschichte von Mya und Kol

Autor/in: Julie Eshbaugh
Übersetzer/in: Rainer Schmidt
Seitenanzahl: 368
Erscheinungstermin: 21.09.2017


















Kol verliert sein Herz an die Mammutjägerin Mya, als er zum ersten Mal sieht. Alle erwarten, dass die beiden eine Verbindung eingehen und dadurch den Fortbestand ihrer Clans sichern. Doch Kol unterläuft bei der Jagd ein Fehler, und Mya straft ihn mit Verachtung. Da schlägt ein weiterer Stamm sein Lager in der Nähe auf, und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit kommt zutage. Kol muss den Kampf aufnehmen: für den Erhalt seines Stammes, gegen die Naturgewalten, und um Mya, für die er trotz allem ungebrochen brennt …






Ich habe dieses Buch relativ schnell im Auge gehabt und war der großen Hoffnung, dass dieses Buch absolut meinen Geschmack treffen würde.

Kol lebt bei seiner Familie. Sie sind Jäger und leider gibt es in letzter Zeit nicht immer eine gute Jagd. Noch ein großes Problem des Stammes ist eindeutig, dass sie keine Frauen haben, die den Fortbestand des Stammes sichern. Daher bleibt nicht viel anderes übrigt, als in einen anderen Stamm zu heiraten. Das ist leider gar nicht so leicht, denn als es endlich zwei junge Frauen aus einem anderen Stamm schaffen sich ihnen zu nähern, treffen sie alle auf die harte Vergangenheit und eine Gegenwart, mit der auch niemand gerechnet hätte. Ob Kol dennoch das Herz von Mya gewinnen kann? 

Die Geschichte spielt in der Steinzeit, leicht zu erkennen an der Berufsbezeichnung Mammutjäger. Ich mochte den Stil der Autorin wahnsinnig. Im Grunde erzählt Kol die Geschichte Mya, aus seiner Sicht, mit der ersten Begegnung. Mir hat das gut gefallen. Es ist gewöhnungsbedürftig ja, aber ich fand das sehr romantisch. Leider muss ich sagen, war es auch das vor allem. Romantisch hier und da, oder auch süß, aber ansonsten war es wirklich die meiste Zeit lahm. Prima zu lesen, nette Charaktere und Ideen, aber unheimlich lahm umgesetzt. Was soooo schade ist, denn die Autorin hat wirklich Talent. 

Kol ist kein übler Kerl. Er ist für einen Mann sogar recht klug und ihm ist es wichtig, dass Mya ihn wirklich mag. Er versucht Fehler und Missgeschicke zu korrigieren und bemüht sich um ein besseres Verhalten. Mya ist eindeutig die Dickköpfige der Beiden. Aber auch sie ist eigentlich ein sanfter Charakter, würde für ihre Familie aber auch töten. 

Alles in Allem nett zu lesen, aber es fehlte an Spannung, das kann ich leider nicht leugnen. Das Cover hat mir prima gefallen, passt auch sehr gut zum Inhalt. Habt ihr die junge Frau (oder Mann?) im Hintergrund entdeckt? Da muss man schon genau hinsehen. 


Ich hätte mir deutlich mehr Spannung gewünscht. Der Stil der Autorin ist etwas besonderes und hat mich sehr angesprochen. Schade, dass die Geschichte mich nicht mehr mitreißen konnte. 







3 von 5 Salatköpfen 



1 Kommentar:

  1. Hallo Julia,

    mir hat das Buch noch so gut gefallen und es letztlich mit 2 von 5 N.G. bewertet. Dies ist vor allem dem Schreibstil der Autorin und den blassen Charakteren geschuldet.

    Ich würde gerne deine Rezension in meiner Verlinken, sofern du damit einverstanden bist.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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