Freitag, 6. Oktober 2017

Rezension zu ALMOST A FAIRYTALE von MARA LANG









Verwunschen - Band 1 - 

Autor/in: Mara Lang
Seitenanzahl:400
Erscheinungstermin: 15.09.2017

















Es war einmal ...
Aeromobile, Sicherheitsdrohnen und »Tischlein Deck Dich«-Fastfoodketten: 
Die junge Magische Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, die nach höchstem technischen Standard funktioniert. Und auch wenn es Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen – gibt, ist alles Magische festen Regeln unterworfen.
Als Natalie ihr Herz an Prinz Kilian verliert und ihm in einer brenzligen Situation helfen will, benutzt sie verbotenerweise Magie. Damit bringt sie einen Stein ins Rollen, der nicht nur ihr Leben aus den Fugen geraten, sondern auch die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern lässt …




Ich mochte bereits Girl in Black von der Autorin sehr und war auf das neue Buch daher wirklich gespannt. Das Cover ist sehr schön geworden und passt für mich teilweise auch zum Inhalt. Warum nur teilweise, das erfahrt ihr natürlich, wenn ihr weiter lest. 

Natalie lebt in einer Welt, in der Märchen real sind. Doch nicht alles ist so schön, wie man es sich vorstellt. Die Magischen müssen sich an strenge Regeln halten. Natalies Familie gehört zu den Magischen, die keine Erlaubnis zum Magie ausüben haben. Ihre Familie lebt in einem schönen Haus, Natalie geht auf eine tolle Schule und ist frisch verliebt. Und das auch noch in einen waschechten Prinzen, Kilian. Alles könnte so schön sein, doch das Leben ist nun einmal kein Märchen und ganz schnell ändert sich Natalies Leben. 

Ich muss wirklich sagen, dass ich sofort von der Grundidee begeistert war. Märchen faszinieren mich einfach. Das tolle an dieser Geschichte war die Mischung. Eine Prise Märchen, gemixt mit Technik auf höchstem Niveau und eine ordentliche Dosis Krimi und Thriller. So würde ich es beschreiben. Die Magischen nehmen eine riesige Rolle ein, aber für mich standen vor allem die Verfolgungsjagden und die gefährlichen Kämpfe im Vordergrund. 

Natalie war als Protagonistin gut gewählt. Sie liebt ihre Familie, vor allem ihren Bruder. Sie muss erst noch lernen mit ihren Fähigkeiten umzugehen, das fällt ihr oft schwer. Was ich nicht so mochte war vor allem ihre impulsive Art. Sie denkt wenig über die Konsequenzen nach, die eine Entscheidung manchmal hat. Das war etwas anstrengend. 
Kilian ist ein Prinz, aber als Agent des OMB fühlt er sich wohl. Er liebt seine Arbeit, sein Dasein als Prinz konnte er sich ja nicht aussuchen. Seine Familie macht es ihm nicht wirklich leicht, aber Kilian ist klug und einfach liebenswert. Er ist das perfekte Gegenstück zu Natalie. 

Die Autorin hält den Spannungspegel wirklich sehr hoch. Als Leser kommt man wirklich fast außer Atem. Es wird aus verschiedenen Sichten erzählt, leider ist das nicht deutlich gekennzeichnet, das hätte ich mir wirklich beim Perspektivwechsel gewünscht, vor allem, weil die Wechsel oft mitten im Kapitel vorkommen. 

Als letztes möchte ich sagen. Der Großteil der Geschichte ist sehr düster. Es gibt viel Gewalt und Folter und ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, einige Charaktere verletzen sich sehr, unter anderem verlieren sie Finger. Ich finde das für mich völlig okay, aber ich würde das meiner vierzehn Jährigen Tochter nicht bedenkenlos in die Hand drücken. Und das ist auch der Grund, warum ich das Cover nur teilweise mag, weil es eben diesen düsteren Teil völlig  ausschließt. Es erweckt eher den Eindruck einer süßen Geschichte, das ist sicher nicht der Fall. 

Das soll keine Kritik sein, für meinen Geschmack war die Umsetzung wirklich packend, aber das hätte einfach offensichtlicher gestaltet sein müssen.  



Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich der Meinung bin, dass es etwas weniger Gewalt durchaus auch getan hätte. Alles in Allem sehr düster, auch, wenn der Spannungspegel wirklich atemraubend war. 





4 von 5 Salatköpfen 



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