Freitag, 1. September 2017

Rezension zu Winterseele. Kissed by Fear von Kelsey Sutton

TitelWinterseele. Kissed by Fear
Autorin: Kelsey Sutton
Verlag: Ravensburger
Erscheinungstermin: 19. April 2017
Seiten: 353
Genre: Jugendbuch/ Fantasy












Bildquelle: Verlag



Niemand weiß, dass Elizabeth Caldwell die Gabe besitzt, Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Sehnsucht, Mitleid, Wut - sie alle halten sich von Elizabeth fern, denn sie zeigt als einzige Sterbliche keine Reaktion auf ihre Berührung. Allein der Angst und Schrecken verbreitende Fear wird bei ihr schwach. Er ist besessen davon herauszufinden, welche Macht Elizabeth zu dem gemacht hat, was sie ist ...




Ich finde das Cover an sich recht schön, allerdings passt es nicht wirklich für mich zum Buchinhalt. Auch der Titel ist nicht sehr passend oder? Ich mag auch diese deutsch/englischen Mischtitel  nicht. 

Die Klappe fand ich wirklich mal interessant und habe mir gedacht, dass ich hier vielleicht endlich mal wieder einen schönen Fantasy Roman zu lesen bekomme.

Die Grundidee finde ich klasse, auch die einzelnen Gefühle sind super dargestellt. Sie als menschliche Gestalten, die aber für alle außer Elizabeth unsichtbar sind, darzustellen fand ich richtig gut. Aber irgendwie habe ich mehr erwartet.

Elizabeth ist gefühllos, im wahrsten Sinne des Wortes, jedenfalls sagt sie sich das immer wieder. Aber während des Lesens hat man oft das Gefühl, dass es eigentlich nicht so ist, sie empfindet nur anders als andere, meiner Meinung nach.

Der Schreibstil passte sehr gut zum Buch, er ist etwas langatmig an einigen Stellen, aber an anderen auch wieder sehr bilderreich, so dass das Kopfkino nicht zu kurz kommt.

Leider gab es auch eine dieser Dreiecksgeschichten, und das mag ich ja nun überhaupt nicht. 

Es ist schwierig, etwas über die Protagonisten und die Handlung zu erzählen, wenn mann nicht spoilern möchte. Ich bin wirklich hin und her gerissen. Grundidee und Schreibstil sind super aber einiges passt für mich nicht zusammen und leider sind einige Stellen zu langatmig. Dann diese Dreicksgeschichte und dieser "Feind". Über die Eltern erfährt man leider auch nicht wirklich etwas und Fear bleibt für mich bis zum Schluss sehr mysteriös und blass. 

Warum es diesen Feind gab weiß ich ehrlich gesagt nicht so richtig. Klar ist er der Ursprung, der zur Geschichte führt aber auf der anderen Seite spielt er nur einen Nebenrolle. 

Für mich bleiben zum Schluss ein paar Fragezeichen stehen und so richtig zufriedenstellen konnte mich das ganze leider nicht. Was ich wirklich schade finde, da diese Geschichte, aus meiner Sicht, mehr Potenzial gehabt hätte. 




Ein schönes, verwirrendes und leider ausbaufähiges Buch.


Cover: 2/6

Inhalt: 3/6

Grundidee: 5/6

Umsetzung:   2/6

Protagonisten:  3/6

Gesamtpunktzahl:  15 Punkte von 30 Punkten





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