Sonntag, 24. September 2017

Rezension zu DER KLANG DER ERINNERUNG von ANNA SMAILL


Autor/in: Anna Smaill
Übersetzer/in: Katharina Hinderer
Verlag: Arctis Verlag 
Erscheinungstermin: 08.09.2017
Seiten: 295
Genre: Fantasy


















Nach dem Ende eines brutalen Bürgerkriegs ist London geteilt: Es gibt Slums und eine »Stadt der Eliten". Durch tägliche Klangspiele wird den Bewohnern die Erinnerung daran, wie es einmal war, genommen. Die Vögel haben aufgehört zu singen und jeder neue Tag fühlt sich an wie der vorherige. Ein junger Mann namens Simon kommt in die Stadt und findet eine neue »Familie" – eine Bande, die hier im Untergrund lebt. Nach und nach gelingt es Simon, seine Erinnerungen wachzurufen, und Lucien, der blinde Anführer der Bande, spürt bald die Gefahr, die von Simons Vergangenheit ausgeht. Es beginnt ein Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit, um Gegenwart und Vergangenheit, um Leben und Tod.




Das wird wieder so eine Rezension, die mir wirklich schwer fällt. Einerseits meckern wir immer, dass es zu wenig neue Ideen gibt, andererseits ist diese Idee so neu und auch umfangreich, dass sie bei mir leider so gar nicht angekommen ist. 

Das Cover fand ich ansprechend und im Hinblick auf die Thematik in London, fand ich es auch sehr passend. 

Simon ist auf dem Weg nach London, bei sich nur einen Beutel gefüllt mit seinen wichtigsten Erinnerungen. Warum er nach London soll, das weiß er nicht so genau, seine Mutter hat ihn geschickt, dass ist alles, dessen er sich sicher ist. Er soll einer bestimmten Melodie folgen, das tut er auch. Doch als diese Melodie ihm nicht hilft, ist er auf sich allein gestellt. Nicht sehr lange, denn er findet eine Gruppe von Gleichaltrigen, denen er sich anschließt. 

Der Stil der Autorin war sowohl schön zu lesen, fast poetisch, aber auch anstrengend. Es gab so viele Begriffe aus der Musik, die ich mir nicht erklären konnte und sogar nachschlagen musste. Die Idee ist toll, aber die Umsetzung ist für Leser ohne Hintergrundwissen am Ende kaum zu verstehen. 

Die Charaktere waren sehr grau. Durch ihre fehlenden Erinnerungen, hatten sie nur ein Ziel, Überleben und das bisschen festhalten, was sie hatten. Aber ich konnte mich nur schwer in die Situation einfühlen. 

Sehr schade wie ich finde. Für mich war es einfach zu speziell. 




Zu viele musikalische Fachbegriffe erschweren es dem Leser stark dem Geschehen zu folgen. Die Idee ist mal was ganz neues, aber die Umsetzung ist einfach zu komplex. 






3 von 5 Salatköpfen 



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