Samstag, 26. August 2017

Selfpublisher Samstag - KURZGESCHICHTEN VON KURT BEINWELL






Der August naht sich seinem Ende, aber wir schaffen diese Woche auf jeden Fall noch einen Selfpublisher Samstag. Heute mit den Kurzgeschichten von 

Kurt Beinwell. 

Aber schaut doch einfach mal rein...






Titel:  Wildes Kraut aus dem Weltall
Autor: Kurt Beinwell
Seiten: 32
Genre: Science Fiction, Kurzgeschichten
*HIER könnt Ihr das Buch kaufen


KLAPPENTEXT


Die Frau ist tot, sein Bein kaputt und er weiß nicht einmal, wie er die nächste Ernte einbringen soll. Aber noch ist Markus Schmidt nicht gewillt, aufzugeben. Bei einer morgendlichen Routinekontrolle stellt er fest, dass im Weizenfeld etwas vom Himmel gefallen ist. Ein Riesenkorn, wie es der Landwirt noch nie zuvor gesehen hat. Mehr aus Neugier vergräbt er es im Garten, beachtet es nicht weiter, doch plötzlich scheint sich sein Leben wieder zum Guten zu wenden.


Was er nicht weiß: Die Pflanze manipuliert seinen Verstand. Bald verschwimmen Wunsch und Wirklichkeit, Fakten und Fiktionen. Wird Markus Schmidt die Täuschung rechtzeitig durchschauen?


Titel: Der außerirdische Besucher
Eine vegane Kurzgeschichte
Autor: Kurt Beinwell
Seiten: 16
*HIER könnt Ihr das Ebook kostenlos laden


KLAPPENTEXT

Wer hasst sie nicht, die ständigen Meinungsumfragen? Was aber, wenn der Umfragende ein außerirdischer Besucher wäre, und der Befragte ein überzeugter Veganer?


INTERVIEW MIT DEM AUTOR


Stell dich bitte kurz vor

Kurt Beinwell ist nur ein Pseudonym, aber ich mache kein Geheimnis um meine Identität. Mein Name ist Marian Heddesheimer und ich bin ursprünglich Softwareentwickler. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mit Kundenprojekten im Bereich Internetanwendungen, die ich mit WordPress realisiere.

Stell deine Bücher doch kurz vor 

Derzeit gibt es nur eine Kurzgeschichte als eBook und Taschenbuch mit dem Titel »Wildes Kraut aus dem Weltall«. Es geht dabei um einen Landwirt, der erst kürzlich durch einen Autounfall seine Frau verloren hat und selbst so schwer verletzt wurde, dass er seinen Hof nicht mehr weiter bewirtschaften kann. Während er noch überlegt, wie es für ihn weitergehen kann, entdeckt er etwas im Kornfeld, das offenbar vor kurzem vom Himmel gefallen war. Er identifiziert es als eine Art Pflanzensamen und vergräbt es im Garten, wo es schließlich zu einer Pflanze heranwächst. Plötzlich geht es ihm gesundheitlich viel besser und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Die Story beschreibt die Symbiose eines außerirdischen Organismus mit diesem Landwirt.

Eine weitere Kurzgeschichte mit dem Titel »Der außerirdische Besucher«, kann man kostenlos als eBook im Onlinebuchhandel herunterladen. Das ist eine eher lustige Begegnung eines überzeugten Veganers mit einem außerirdischen Meinungsforscher, der die Lebensweise der Erdbewohner kennenlernen möchte.

Schreibst du bereits an einem neuen Werk? Kannst du da schon etwas verraten? 

Gerade habe ich einen Roman im Lektorat mit dem Titel »Erstkontakt 356«. Dabei geht es um eine Gruppe Kleinkriminieller, die dazu verurteilt wurden, Weltraumschrott im erdnahen Orbit einzusammeln. Die Erde ist in dieser Zeitperiode fast komplett von Computern abhängig, deren künstliche Intelligenz auch die Strafverfolgung kontrolliert. Eines Tages entdecken sie unter ihren üblichen Fundstücken ein außerirdisches Gerät. Einer der Kriminiellen schafft es, die Überwachung durch die Behörden auf der Erde auszutricksen und mit dem ganzen Team aus dem Erdorbit zu fliehen. Die Story stellt eine Mischung aus Space-Opera und Erstkontakt mit einer fremden Spezies dar.

Was wünscht du dir, wenn die Menschen dein Buch lesen? Mit welchem Gefühl sollen sie es lesen und vor allem beenden? 

Ich möchte vor allem, dass die Leser meine Geschichten spannend finden und gern wissen wollen, wie es weitergeht. Die Romane sollen in erster Linie unterhalten. Wenn jedoch einzelne Passagen zum Nachdenken anregen, wäre das ein positiver Nebeneffekt.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 

Eigentlich wollte ich nie schreiben. Schon in der Schule konnte niemand meine Handschrift lesen, auch ich selbst nicht. Irgendwann kam ich mal auf die Idee, Druckbuchstaben zu benutzen, danach ging es einigermaßen.
Spulen wir mal einige Jahre (besser Jahrzehnte) vor. Inzwischen hatte ich das 10-Finger-Schreiben auf der Schreibmaschine (ja, ja, noch mechanisch) gelernt. Da konnte ich dann plötzlich richtig viel Text produzieren.
Als das Ganze dann mit Computern anfing, lief es noch besser. Ich tippte so ungefähr 250 Anschläge pro Minute. Für einen Job als professionelle Schreibkraft vielleicht etwas zu wenig, aber für meine eigenen Zwecke ideal. So begann ich dann irgendwann Fachartikel und Fachbücher zu schreiben.
Im Laufe der Zeit fand ich das Produzieren von Fachliteratur auf Dauer doch recht langweilig. Seit der Kindheit hatte ich mich für Science-Fiction interessiert. In meinem Bücherregal stehen heute immer noch die Taschenbücher, die ich als Jugendlicher auf dem Reste-Büchertisch bei Karstadt für wenig Geld gekauft hatte. Denn viel Geld hatte ich damals nicht.
Zwischenzeitlich versuchte ich, auch mit dem Schreiben von Kurzgeschichten anzufangen. Dabei hatte ich mich erstmal auf die Beteiligung in Schreibforen konzentriert. Schließlich konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich so gut Schreiben würde, dass es tatsächlich jemand lesen wollte.
Als introvertierter Mensch, der schon in der Schule keine Freunde hatte, fiel es mir nicht ganz leicht, mit der Kritik anderer Leute umzugehen. Schließlich war ich bereits als Kind immer derjenige, der im Sport als Letzter in die Mannschaft gewählt wurde. Ich glaubte nicht, dass irgendetwas Gutes dabei herauskommen könnte.
Nachdem ich die Kritiken in den Schreibforen doch einigermaßen gut überstanden hatte, fing ich an, tatsächlich meinen Schreibstil zu verbessern. Zumindest glaubte ich das.
Irgendwann in 2012 las ich von der Ausschreibung eines Magazins. Da suchte man nach Kurzgeschichten zum Thema »Phantastische Botanik – pflanzliches Leben in SF, Fantasy und Horror«, die nicht mehr als 20.000 Zeichen haben sollte. So entstand die Geschichte »Wildes Kraut«, die ich eingereicht hatte.
Die Betreiber des Magazins hatten versprochen, für jede Einreichung eine qualifizierte Kritik zu liefern. Da ich mich immer noch verbessern wollte, schien mir das eine ideale Gelegenheit. Leider tat sich dann lange Zeit nichts mehr. Nach zwei Jahren hatte ich schließlich nachgefragt. Offenbar waren dort so viele Einsendungen eingegangen, dass man nicht einmal die Zeit hatte, Absagen zu verschicken.
Ich mochte die Geschichte allerdings nicht wegwerfen, also habe ich sie in 2016 noch einmal hervorgekramt und überarbeitet. Da ich ja nun nicht in der Zahl der Zeichen beschränkt war, konnte ich einige Kapitel hinzufügen und so beschloss ich dann, die Kurzgeschichte im Sommer 2016 zu veröffentlichen.
So ist das Pseudonym »Kurt Beinwell« entstanden, der als Autor für das Buch angegeben ist. Es ist jetzt als Kindle eBook verfügbar und wurde nur wenige Male heruntergeladen, als es kostenlos verfügbar war.
Werbung habe ich für das Buch allerdings nie gemacht. Ich kümmerte mich nämlich in der gleichen Zeit um die Vermarktung meiner Fachbücher, die ich unter meinem richtigen Namen veröffentlicht hatte.

Anmerkung vom Büchersalat:
*HIER findet Ihr die Werke, die nicht unter Pseudonym erschienen sind. 


Wo kommen dir die besten Ideen für deine Bücher? 

Sehr oft bei meinen Spaziergängen in der Natur, aber auch, wenn ich gerade eine spannende Story lese oder einen Film ansehe, bei dem mir alternative Handlungsstränge einfallen.


Hast du einen Lieblingsautor/in? 

Ja, das wäre eindeutig Andreas Eschbach. Ich finde, er schreibt sehr spannend, auch Genre-übergreifend.

Welches Buch hast du selbst als letztes gekauft? Hast du es schon gelesen? 

Gekauft habe ich schon lange kein Buch mehr, ich leihe mir häufig eBooks und Hörbücher in der Bibliothek aus. Das letzte eBook war »Blackout« von Marc Elsberg, was ich sehr spannend fand. Wenn ich eBooks kaufe, sind dies meist englischsprachige Science-Fiction Romane, die es in der Bibliothek nicht gibt. Das letzte war ein Buch von Evan Currie aus seiner »Odyssey One« Serie. Leider komme ich in letzter Zeit nur noch selten dazu, Romane zu lesen.

Hast du Rituale für das Schreiben? Also feste Zeiten, oder machst du dir vorher einen Tee, hörst du Musik? Wo schreibst du am liebsten? 

Eigentlich nicht. Beim letzten NaNoWriMo habe ich mich einfach morgens nach dem Frühstück darangesetzt und die erste Hälfte meines Tagespensums geschrieben, dann meistens nach dem Mittagessen die zweite Hälfte. Wichtig war für mich nur, dass ich meine Ziel-Wortzahl vor Augen hatte und die bis zum Abend erfüllen konnte.

Was magst du besonders am Selfpublisher Dasein? 

Als Selfpublisher bin ich vollständig frei und kann selbst bestimmen, wie und wann mein Buch erscheinen soll. Es redet mir niemand rein (außer vielleicht meine Lektorin, aber sie soll das ja auch) und ich kann unabhängig arbeiten.

Was magst du gar nicht am Selfpublisher Dasein? 

Die Freiheit und Unabhängigkeit, die ich eigentlich so mag, sind auch ein großer Nachteil. Es ist sehr leicht, das eigene Buch auch mal auf die lange Bank zu schieben, wenn wichtigere Dinge im Leben anstehen. So ganz ohne Deadline, besteht immer die Gefahr, dass ich es vernachlässige. Ich bin dann immer froh, wenn beispielsweise meine Testleser immer mal wieder nachfragen, ob es schon etwas neues gibt. Außerdem ist das Vermarkten des eigenen Romans nicht so ganz einfach. Inzwischen habe ich mehr über Online-Marketing gelernt, als über das Schreiben.

Hast du auch schon negative Erfahrungen gemacht als Selfpublisher? 

Du meinst, außer dass meine Bücher nicht gekauft werden? Nein, eigentlich nicht.

Suchst du noch Blogger/innen, die Lust haben dein Buch zu rezensieren? 
Wo dürfen sich Interessierte melden? 

Natürlich, sehr gerne. Schreibt mir einfach an kurt.beinwell@heddesheimer.de





















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