Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension zu ELFENFEHDE von MARIELLA HEYD


Titel: Elfenfehde - Band 1 - 
Zweimal im Leben

Autor/in: Mariella Heyd
Erscheinungstermin: 25.01.2017
Seiten: 248
Genre: Fantasy, Jugendbuch










Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.







Das Cover finde ich super und das Pärchen lässt ja erahnen, dass es romantisch werden könnte. Der Klappentext hat mich angesprochen und ich wollte unbedingt herausfinden, was die Elfen in der Elfenfehde so besonders macht. 

Feodora macht sich aus den Nachrichten des drohenden Meteoritenabsturzes eigentlich nicht wirklich etwas. Sie fährt in die Bibliothek um dort die Ruhe zu genießen, doch dann bricht plötzlich alles sprichwörtlich zusammen und Feodora ist allein. Zumindest glaubt sie das, bis plötzlich dieser gutaussehende Typ vor ihr steht und ihr Dinge erzählt, die doch nicht der Wahrheit entsprechen können, oder?

Ich muss sagen, die Autorin hat einen angenehm flüssigen Schreibstil. Feodoras Geschichte hat mich manchmal an ein Märchen erinnert, aber an ein gruseliges muss ich sagen. Ich will nicht spoilern, aber das Kind fand ich echt unheimlich. ;) 

Die Elfen sind so ganz anders als alles was ich kenne. Und ich bin so froh darüber. Mich nerven diese üblichen "wunderschönen und unsterblichen" Elfen sowas von. Deshalb lese ich wenig Geschichten mit Elfen. Sie sind mir einfach zu perfekt. Aber bei Elfenfehde ist es eben nicht so, im Gegenteil, es wird Böse, so richtig evil!

Ich mochte die Grundidee und auch die Umsetzung sehr. Feodora ist kein naives Mädchen, sie macht sich viele Gedanken, auch um ihre Mitmenschen. Sie bemüht sich so gut sie kann, das zu tun, was für alle das Beste ist. Tatsächlich ist mir nach dem ersten Band noch nicht klar wohin die Autorin den Leser, gerade in Bezug auf die Liebesgeschichte, führen möchte, daher bin ich auf den zweiten Teil wirklich gespannt und ich glaube sogar, dass die Autorin sich da noch steigern kann, ein wenig Luft nach oben hat sie gelassen. 




Diese Geschichte ist ganz anders als der Leser es erwartet! 






4 von 5 Salatköpfen 



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