Montag, 5. Dezember 2016

Rezension zu WITCH HUNTER - HERZ AUS DUNKELHEIT - von VIRGINIA BOECKER


Titel: Witch Hunter
Herz aus Dunkelheit - Band 2 - 

Autor/in: Virginia Boecker
Übersetzer/in: Alexandra Ernst
Verlag: dtv Verlag
Erscheinungstermin: 11.11.2016
Seiten: 384
Genre: Fantasy, Jugendbuch












Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?



Endlich der zweite Teil dieser Diologie. Das Cover ist an den ersten Band angepasst und sieht somit im Regal natürlich prima aus. Auch zum Inhalt passt das Cover wieder sehr gut. 

Elizabeth hat kein Stigma mehr, sie hat es auf John übertragen um sein Leben zu retten. Sie ist nun verwundbar, auch im Kampf ist sie nun deutlich schwächer, doch Blackwell ist nicht Tod und die Gefahr daher allgegenwärtig. Auch für John ist die Übertragung des Stigmas nicht leicht, das Stigma verändert ihn stark. Trotz allem ist Elizabeth´s Ziel klar, sie muss Blackwell töten. 

Der zweite Teil setzt ziemlich nahtlos an den ersten Band an. Ich hatte Probleme in die Geschichte zu kommen, meine Erinnerungen an den ersten Band waren etwas schwächer als ich gehofft hatte. Aber die Autorin wiederholt ab und an einige Szenen aus dem ersten Teil, daher habe ich den Faden schnell gefunden. 
Es ist von Anfang an gleich wieder spannend. Die Autorin lässt den Charakteren wenig Zeit zum Ausruhen. 

Die Wendungen im zweiten Band sind wieder sehr unerwartet und ich finde deutlich rasanter als im ersten Teil. Das Erzähltempo ist deutlich höher und so hatte ich am Ende das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ich fand den zweiten Teil sehr gehetzt, das Ende kam für mich viel zu schnell und da es eine Diologie ist, ist die Geschichte nun vorbei. Das stellt mich nicht wirklich zufrieden, leider. 

Elizabeth ist für mich in diesem Teil wieder sehr im Vordergrund, auch wenn ich finde, dass sie die Geschichte förmlich an sich reißt. Manchmal kam sie einem vor wie eine Verrückte, die sich unbedingt in den Tod stürzen will. Sie denkt selten über Konsequenzen nach, das fand ich ein wenig egoististisch. 

John sticht im zweiten Band deutlich hervor, vor allem durch seine charakterlichen Veränderungen hervorgerufen durch das Stigma. Man lernt eine ganz andere Seite von ihm kennen, das fand ich spannend zu entdecken. 

Auch über die Wiedergänger erfahren wir noch etwas mehr und was ich besonders cool fand, wir bekommen Zuwachs von der magischen Seite und endlich ein paar außergewöhnliche Kräfte und ihrer Möglichkeiten gezeigt. 

Alles in Allem war der Abschluss für diese Geschichte durch seine Wendungen und sein rasantes Tempo wirklich ein Lesegenuss. Der zweite Band kommt etwas blutiger daher, auch das fand ich absolut passend. Ich hätte mir hier zwar noch einen Teil mehr gewünscht, aber man kann nicht alles haben. 

Fazit

Rasant und spannend hat man dieses Buch viel zu schnell beendet!






5 von 5 Salatköpfen 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen