Freitag, 23. September 2016

Rezension zu SIEBEN NÄCHTE IN TOKIO von CECILIA VINESSE


Autor/in: Cecilia Vinesse
Übersetzer/in: Stephanie Singh
Verlag: dtv Junior
Erscheinungstermin: 26.08.2016
Seiten: 304
Genre: Jugendbuch, Liebe












Dies ist die Geschichte von Sophia und Jamie und der einen Woche, in der die Zeit stehen zu bleiben schien...
Eine Woche noch bleibt Sophia in Tokio, der Stadt, in der sie seit vier Jahren lebte. Dann muss sie zurück in die USA ziehen und all das aufgeben, was ihr wichtig ist: das pulsierende Tokio mit seiner Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, vor allem aber ihre besten Freunde Mika und David. Da kommt Jamie Foster-Collins nach längerer Abwesenheit zurück in die Stadt: Jamie, Sophias heimliche erste Liebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Auf nichts hat Sophia weniger Lust als darauf, sich den Abschied von Tokio durch Jamies Rückkehr zusätzlich verkomplizieren zu lassen. Doch genau das geschieht: Jamie ist wieder da, und natürlich wirbelt er Sophias ohnehin schon strapaziertes Gefühlsleben noch zusätzlich durcheinander.



Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich fand das Cover irgendwie "niedlich" und der Klappentext hat mich absolut angesprochen. Daher habe ich mich gefreut, als der Postbote es brachte. 

Sophia ist gefühlt in der ganzen Welt zuhause, sie ist in ihrem Leben ständig umgezogen, und nun soll sie Tokio verlassen. Vier Jahre war sie dort zuhause und auch glücklich. Doch sie hat keine Wahl und macht daher das Beste draus. Ihre letzten Sieben Nächte will sie besonders mit Erinnerungen füllen, doch dann kommt Jamie wieder nach Tokio und ihre letzte Woche ist in Gefahr. Oder doch nicht?

Ich fand den Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, die Autorin hat einen speziellen Stil, aber nach ein paar Seiten kommt man gut rein. Man ahnt als Leser auch noch nicht so richtig, wohin die Autorin geht. Klar, der Titel lässt schon erahnen, dass die Geschichte in sieben Nächten erzählt wird, aber man kann sich nicht mal ansatzweise vorstellen, was die Autorin in diese Nächte packen wird, vor allem, wie viel Gefühl. 

Die Autorin hat die Gefühle der Charaktere wahnsinnig gut transportiert. Ich kann das gar nicht erklären, das Erlebte wird einfach wahnsinnig realistisch. Und der Leser kann sich super identifizieren. Es ist ein Buch über das Erwachsen werden, das Loslassen und natürlich auch die Liebe. Das einzige, dass ich nicht mochte war das Ende. Im Vergleich zu der wahnsinnig gefühlvollen Geschichte war das Ende einfach nicht nach meinem Geschmack, leider. 

Sophia ist als Protagonistin traumhaft. Sie hat von allem etwas, aber vor allem ist sie wahnsinnig gefühlvoll. Sie liebt ihre Vergangenheit und ihre Erinnerungen. Sie kann sich von nichts trennen und sie macht echte Fehler mit echten Konsequenzen. Ihre Freunde sind wild, chaotisch und man muss sie lieb haben ;) 



Fazit

Eine Geschichte über das Erwachsen werden und die ganz große Liebe.







4 von 5 Salatköpfen 



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