Donnerstag, 22. September 2016

Rezension zu RODINIA - DIE RÜCKKEHR DES ZAUBERERS - von LAURENCE HORN


Titel: Rodinia 
Die Rückkehr des Zauberers

Autor/in: Laurence Horn
Erscheinungstermin: 22.09.2016
Seiten: 376
Genre: Fantasy


















Der Krieg, der einen Großteil der Welt Rodinia vernichtet und die Grundfesten der Menschheit erschüttert hat, ist vorüber. Die Magier gingen als Sieger aus der Schlacht gegen die Zauberer hervor, die von der Erdenscheibe getilgt und über deren Rand hinaus verbannt wurden. Sie waren es, die die Welt wieder aufbauten, Wettertürme errichteten und Rodinia mit einer immerwährenden Nebelwand umschlossen.

Fast eintausend Jahre später taucht ein Schiff vor der Küste Rodinias auf. An Bord befindet sich ein Zauberer, und mit ihm nimmt das Schicksal seinen Lauf …




Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich fand das Cover auf Anhieb toll und kann nach dem Lesen sagen es passt super zum Inhalt. So muss das sein. Der Klappentext verrät ja noch nicht so viel, daher war ich sehr gespannt was mich erwartet. 

Eine Welt, in der die Magier regieren, sie sind mächtig und geheimnisvoll und haben ihre eigenen Regeln und Gesetze. Die magischen Wesen fügen sich den Magiern, aber glücklich ist keines von ihnen. Doch mächtiger als die Magier ist niemand, nicht einmal der König selbst. Doch dann könnte sich alles ändern, denn jemand schafft es durch den Nebel hindurch und die Magier setzen alles daran, das Geschehen abzuwenden...

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich bin noch immer völlig geflasht und zwar im positiven Sinne. Der Autor hat eine tolle Grundidee - die für mich auch völlig neu war - genommen und sie absolut überzeugend, überraschend, spannend und mit so viel Hingabe umgesetzt. Ich lese ja gerne lange Fantasy Wälzer, aber selten sind sie so faszinierend umgesetzt, ich habe mich an keinem Punkt gelangweilt. Ich bin den Protagonisten gefolgt wo immer sie auch hin gingen und am Ende war ich fast verletzt, dass es nicht noch mehr Seiten gab denen ich mich hingeben konnte, im übertragenen Sinne. ;) 

Die Charaktere und magischen Wesen waren für mich überaus faszinierend. Ich möchte nicht so viel vorweg nehmen und greife daher mal auf, wer mir am meisten aufgefallen ist: Valheria, sie ist eine Magierin, noch sehr jung, aber überaus ehrgeizig und brutal um ihre Ziele zu erreichen. Ihre Leidenschaft sind die männlichen Gemächte. 
Mira, sie ist ihr ganzes Leben ein Außenseiter gewesen, wegen ihres Aussehens. Sie hat "meistens" getan was ihre Familie erwartet hat und dann stolpert sie in das Geschehen und in eine Schlacht und auch, wenn sie am liebsten aufgeben würde tut sie es nicht, denn sie will leben. 

Die Kontraste zwischen den Charakteren sind groß und gerade das übt eine tolle Anziehung auf den Leser aus. Man muss sich nicht entscheiden, man kann sie alle haben. 
Auch die magischen Wesen sind ganz anders als alles was ich bisher kannte. Ja sie nennen sich Fee, Troll und Zentaure, aber vergesst alles, was Ihr über sie wisst, sie werden Euch überraschen. 

Ich bin begeistert, was man hoffentlich heraus liest, und ich wünsche mir unbedingt Nachschub!

Fazit

Absolut überzeugend und mitreißend. So muss Fantasy sein!







5 von 5 Salatköpfen 



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