Mittwoch, 7. September 2016

Rezension zu DARKMERE SUMMER von HELEN MASLIN


Autor/in: Helen Maslin
Übersetzer/in: Ilse Rothfuss
Erscheinungstermin: 26.02.2016
Seiten: 400
Genre: Fantasy, Jugendbuch


















Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte ...




Dieses Buch subt schon ein paar Tage länger, daher habe ich es mal in die Hand genommen. Das Cover finde ich ansprechend und es passt auch zum Inhalt mit der Höhle und dem Blick aufs Meer. Und das Wichtigste, es verrät nichts über den Inhalt. Das ist bei einem Buch wie diesem wichtig. 

Kate will den Sommer mit ihren Freunden auf Leos geerbten Schloss verbringen. Eigentlich fährt sie nur mit, um Zeit mit Leo zu verbringen und um ihrem Zuhause zu entfliehen. Sie ist am Anfang skeptisch, doch als sie Darkmere erreichen ist sie begeistert. Das alte Gemäuer ist schon gruselig, aber mit ihren Freunden gemeinsam gehen sie auf Entdeckungsreise. Die Jugendlichen erfahren von dem Fluch der auf den Nachkommen lastet. Kate wird es mit der Zeit immer unheimlicher, aber einfach nach Hause fahren kann sie auch nicht. Doch vielleicht hätte sie das tun sollen?!

Die Autorin erzählt die Geschichte sowohl in der "Gegenwart" als auch in der "Vergangenheit". So wird man als Leser nach und nach an die Geheimnisse heran geführt. Ich mochte beide Protagonistinnen und so flogen die Seiten nur so dahin. 

Die Geschichte um ein altes Gemäuer und einen Fluch ist vielleicht nicht absolut neu, aber die Umsetzung ist überzeugend. Wobei mich das Ende nicht so wirklich glücklich gemacht hat. Da hätte ich mir aus der Perspektive der Vergangenheit noch ein wenig mehr Infos gewünscht. Ansonsten war ich wirklich zufrieden. 

Kate hat es Zuhause nicht so leicht und jetzt wo Leo sich für sie interessiert, ist sie sich sicher, dass er ihr Leben positiv verändern wird. Schließlich ist er beliebt und ganz nebenbei auch noch vermögend. Sie kennt ihn kaum, aber das soll sich jetzt ändern, das werden ihre Ferien, dessen ist sie sich sicher. 
Die Freunde um sie und Leo sind alle sehr unterschiedlich. Sie sind sowohl typische Jugendliche als auch etwas in sich gekehrter, die Mischung ist hier wirklich gut gelungen. 

Ich mochte die Geschichte Alles in Allem, kann an nichts mäkeln, bis auf die Sache mit dem Schluss. ;) 



Fazit

Spannende und düstere Unterhaltung







4 von 5 Salatköpfen 



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