Dienstag, 16. August 2016

Rezension zu YLVA PAUER 1.1 von SANDRA BAUMGÄRTNER


Titel: Ylva Pauer 1.1
Kreative Kampfansage

Autor/in: Sandra Baumgärtner
Erscheinungstermin: 01.08.2016
Seiten: 103
Genre: Fantasy

















Von einer Sekunde zur nächsten aus der Dusche des städtischen Schwimmbades in irgendeinen dunklen Hinterhof zu teleportieren, ist die eine, auf der Trophäenliste einer verrückten Wissenschaftlerin und die des Rockerbosses Hocker zu laden, eine andere Sache. Hätte ihr das Schicksal nicht den putzigen Kay Kayman, ein computerbegeisterter und Waffen bastelnder Nerd, an die Seite gestellt, hätte Ylva Pauer für ihre Zukunft schwarz gesehen. So aber erklärt sie sich mit sofortiger Wirkung zur Superheldin und schmiedet gemeinsam mit ihrem neuen La-Kay einen perfiden Plan gegen die Plagegeister der Moselmetropole Treverorum. Sie ahnt jedoch nicht, welche obskuren Geister sie damit tatsächlich aufscheucht.





Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich finde das Cover ist okay, passt auch zur Heldin. Aber im Vergleich ist es für mich eher weiter hinten bei den Cover Tops der AURORA Reihe. 

Ylva wacht völlig nackt und ohne richtige Erinnerungen an das Geschehen in einem Hinterhof auf. Nicht im besten Viertel sollte man wohl dazu sagen. Sie hat Glück, Kay, ein junger Nerd findet sie zufällig und errettet sie aus ihrer völlig konfusen Situation. Unterwegs in seine Wohnung werden die beiden auch noch von einer Frau und einem Mann überfallen. Die beiden können sich gerade noch so retten, aber dennoch bleibt die Frage, WAS ist hier los?

Ich muss sagen, der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Autorin hat mit viel Humor und Sarkasmus eine gute Umsetzung erreicht. Was ich nicht mochte waren die Klischees mit denen Kay in Berührung gekommen ist, wegen seiner Essgewohnheiten. Ich sag mal nicht zu viel. ;) 

Ylva als Protagonistin mochte ich einerseits, weil sie nicht auf den Mund gefallen ist, oder zumindest immer denkt, was sie gern sagen würde. Und andererseits mochte ich ihre Art nicht mit anderen Menschen zu kommunizieren. Sie ist ziemlich vorschnell und hat einige Vorurteile. Da ist man als Leser immer etwas hin und her gerissen. Man könnte sagen, dass Ylva alles andere als Mainstream ist. Kay ist ein richtiger Nerd und er liebt es, dass auch voll auszuleben. Das fand ich regelmäßig zum schmunzeln. 

Die Gegenspieler in diesem Band fand ich gut, Ylva ihre Kräfte fand ich hingegen nicht so spektakulär. Eigentlich finde ich, legt ja jemand anderes Heldenqualitäten an den Tag und Ylva geht was ihre Kräfte angeht ziemlich unter. Das ist ein bisschen schade, aber natürlich Geschmackssache. 


Fazit


Alles in Allem konnte dieser Band mich aufgrund seiner Protagonistin nur teilweise überzeugen. 







3 von 5 Salatköpfen 



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