Freitag, 12. August 2016

Rezension zu DAS JUWEL - DIE GABE - von AMY EWING


Titel: Das Juwel - Band 1 - 
Die Gabe

Autor/in: Amy Ewing
Übersetzer/in: Andrea Fischer
Verlag: FJB Fischer
Erscheinungstermin: 20.08.2015
Seiten: 448
Genre: Fantasy, Jugendbuch



















Violet lebt in Armut, aber sie hat eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken. 
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.




Ich muss ehrlich sagen, dass das Cover der Grund ist, warum ich das Buch erst jetzt in die Hand genommen habe. Trotz des Klappentextes denkt man auf den ersten Blick, dass es sich um eines dieser üblichen Prinzessinnen Bücher handelt und die mag ich leider meistens nicht. Und dann habe ich dem Buch einfach mal eine Chance gegeben und was dann passierte tja...

Violet wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach einer ärztlichen Untersuchung, die alle Mädchen über sich ergehen lassen müssen, wird festgestellt, dass sie ein Surrogate ist. Sie wird aus ihrer Familie gerissen um zu lernen, wie sie ihre Gabe nutzt. Denn die Surrogate sind Leihmütter für die Adligen, denn diese können selbst keine Kinder mehr bekommen. Doch Violet hat Probleme sich einzufinden, denn als Surrogate wird sie von der höchst bietenden ersteigert und hat keine Rechte. Nicht auf Liebe, nicht auf ihren Körper und schon gar nicht auf ihre Freiheit...

Violet ist eine Protagonistin, die man sofort in sein Herz schließt. Sie ist stark, und eine der besten in ihrem Jahrgang. Sie weiß nicht was auf sie zukommt, aber ihr ganzes Leben wurde ihr nur gesagt was ihre Aufgabe ist und sie versucht damit zurechtzukommen so gut es geht. Ich muss sagen, dass ich wahnsinnig mit Violet mitgefühlt habe. Ich fand ihren Platz sooooooo ungerecht und ich war so wütend über das System in dem sie leben muss. Das habe ich selten, dass ich mich so mit einer Protagonistin identifizieren kann. 

Neben Violet gibt es natürlich noch einige andere Surrogate die eine große Rolle spielen, und viele Adlige, vor allem die Herrin des Hauses. Ich muss sagen, dass ich nie wusste wer gut und wer böse ist und ebenso wie Violet wurde ich oft getäuscht von einigen Charakteren. Noch immer kann ich die Geschichte nicht so richtig los lassen, liegt vielleicht daran, dass ich Mutter bin und mir das alles unvorstellbar vorkommt. 

Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Ich habe das Buch viel zu schnell beendet und bin sooooo froh, dass der zweite Band im August diesen Jahres erscheint. Das Ende ist fies, und ich würde am liebsten jetzt sofort den zweiten lesen. Ich hoffe, dass wir auf den dritten nicht wieder ein Jahr warten müssen. 

Also lasst Euch von dem Cover nicht irritieren, es ist keine übliche Prinzessinnen Geschichte und glaubt mir, ihr erwartet die Geschichte so absolut nicht. 


Fazit

Aufwühlend, Erschreckend und Liebevoll erzählt. Eine absolut fesselnde Geschichte!







5 von 5 Salatköpfen 



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