Freitag, 8. Juli 2016

Rezension zu RAIN von VIRGINIA BERGIN


Titel: Rain
Das tödliche Element

Autor/in: Virginia Bergin
Übersetzer/in: Rainer Schmidt
Erscheinungstermin: 19.02.2015
Seiten: 416
Genre: Dystopie















Samstag, Partyabend. Ruby und ihre Freunde feiern ausgelassen bis in die Nacht. Was keiner ahnt: Es wird das letzte Mal sein. Ruby wird ihre Freunde niemals wiedersehen. Und sie wird Caspar zum ersten und letzten Mal geküsst haben. Denn in dieser Nacht kommt der giftige Regen, der ein tödliches Virus bringt. Die Menschheit rast ihrem Untergang entgegen. Wer nicht gleich stirbt, kämpft mit allen Mitteln ums Überleben. Freunde werden zu Feinden, Kinder zu Waisen, Nachbarn zu Gesetzesbrechern. Auch Ruby ist von einem Tag auf den anderen völlig auf sich allein gestellt. Inmitten von Tod, Chaos und Angst macht sie sich verzweifelt auf die Suche nach überlebenden Verwandten. Doch es gibt auch Hoffnung: Ruby erhält ein Lebenszeichen ihres totgeglaubten Vaters … 





Dieses Buch wollte ich schon ewig lesen, dass das Buch jetzt als Taschenbuch erschienen ist, war natürlich meine Chance. Das Cover finde ich für eine Dystopie passend und auch zum Inhalt passend. Es überträgt die düstere Stimmung ein wenig. 

Ruby hat einen der besten Abende ihres jungen Lebens als das Unheil herein bricht. Sie feiert mir ihren Freunden und küsst ihren absoluten Schwarm doch schon Stunden später ist nichts mehr wie es einmal war. Denn der Regen bricht über die Erde herein, und er ist tödlich...

Wo ich jetzt wieder so über das Buch nachdenke bekomme ich noch immer Gänsehaut. Die Grundidee ist angst einflößend finde ich. Sie ist realistisch umgesetzt und als Leser ist man schon etwas verstört. Die Geschichte wird aus der Sicht von Ruby erzählt und sie ist sowas von ehrlich und beschönigt nichts, vor allem nicht den Tod. Und der ist wirklich massenhaft vorhanden. 

Die Stimmung ist düster und einige Stellen fand ich echt grausam. Nicht weil sie so brutal waren, sondern menschlich. Ohne groß zu Spoilern, aber der Tod ihrer Lieben ist schon hart. Da habe ich schon geschluckt. Außer dem Tod muss ich sagen, waren mir viele Passagen einfach zu lang und öde. Es passiert nichts, man wartet mit Ruby ab. 


Ruby an sich ist ein ganz normaler Teenager. Sie wächst an ihren Aufgaben und ich weiß nicht ob ich die Handlung so durchstehen könnte wie sie. Sie hat ein gutes Herz, aber sie tut was sie tun muss. 

Dieses Buch ist eindeutig keine Dystopie wie es sie zu hunderten gibt. Die Geschichte ist um es mal deutlich zu sagen "Krass", und sicher nicht für jedermann etwas. Ich bin unsicher ob ich den zweiten Band lesen möchte. Vor allem, weil es mir echt oft etwas zu ausschweifend war. Und die Liebesgeschichte ist sehr platt und passt nicht so richtig hinein. Das ist wieder so ein Buch, bei dem ich wirklich sehr zerrissen bin. *Haare rauf



Fazit

Die Autorin hat eine Urangst genommen und drum herum eine Geschichte verflochten. Mir war es an einigen Stellen etwas zu lang und an anderen zu krass. Nichts für schwache Gemüter. 







3 von 5 Salatköpfen 



1 Kommentar:

  1. Hallo Julia,

    über die Eintönigkeit liest man ja häufiger was. Offensichtlich sind sich da viele Leser einig. Bei mir ist das Buch noch auf der Wunschliste. Vielleicht sollte ich es mir noch einmal überlegen...

    Liebste Grüße
    Steffi

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