Montag, 18. Juli 2016

Rezension zu ELEMENT 8 von WOLFGANG KIRCHNER


Titel: Element 8
Das Flüstern der Erde

Autor/in: Wolfgang Kirchner
Verlag: Shadow Press
Erscheinungstermin: 08.03.2016
Seiten: 359
Genre: Fantasy

















Rätselhafte Dinge geschehen im Flüsterwald, der Heimat der jungen Erdläuferin Narna Feuervogel. Eine uralte Prophezeiung scheint sich zu erfüllen, die von finsteren Zeiten kündet. Als Narna aus ihrem Dorf verstoßen wird, beginnt eine schicksalhafte Reise für sie. Kann sie das Erdvolk vor der dunklen Bedrohung bewahren? 

Auch Kreton Morgenwasser, ein pedantischer Vikar mit gespaltener Lippe, hat in einer Vision die Zeichen erkannt. Zusammen mit seinem Gehilfen Talias und dem schrulligen Forscher Kornilius macht er sich auf die Suche nach einem verschollenen Artefakt, das ihm die Macht verleihen soll, die Welt zu retten. 

Doch die Schatten sind näher, als er glaubt …






Vielen Dank an den Autor für das zur Verfügung gestellte Ebook!

Das Cover und den Klappentext fand ich super ansprechend, deswegen habe ich mich gefreut, dass ich das Buch lesen durfte. 

Mir fiel der Einstieg enorm schwer. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Narna Feuervogel, der Erdläuferin und Kreton Morgenwasser, einem Vikar erzählt. Ich kam dadurch enorm schlecht in die Handlung rein. Mir gefiel die Sicht von Narna deutlich besser, als die von Kreton.

Der Autor erzählt die Geschichte in kurzen Sätzen und sagt manche Dinge nicht direkt, sondern führt den Leser über Umwege zum Ziel. Das empfand ich persönlich als anstrengend, manche Dinge braucht der Leser einfach gleich. Die Sprache war etwas mittelalterlich, obwohl es auch Stellen gab, an denen der Autor davon abgewichen ist. 

Im Grunde fehlte mir in der ganzen Geschichte der rote Faden. Ich mochte die Charaktere, die neben Narna und Kreton dazu kamen, und aus dessen Sicht wir die Geschichte dann auch erzählt bekamen, aber ich habe einfach vermisst, wohin es gehen soll. Also ist es die Rettung der Welt, oder die Liebe oder Whatever. Ich persönlich brauche einen roten Faden, ich möchte eine Ahnung haben wohin es geht, obgleich ich Wendungen mag. Aber leider habe ich in diese Geschichte einfach nicht richtig rein gefunden. Und das obwohl der Autor mit seinen Charakteren und der erschaffenen Welt eine tolle Grundidee hat. 




Fazit

Leider blieb bei mir die Freude über dieses Werk aus. Ich empfand es einfach als kompliziert und ohne roten Faden.






2 von 5 Salatköpfen 



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