Montag, 6. Juni 2016

Rezension zu Himmelstrand von John Ajvide Lindqvist


TitelHIMMELSTRAND

Autorin: John Ajvide Lindqvist
Übersetzer: Thorsten Alms
Verlag: Lübbe
Erscheinungstermin: 11. März 2016
Seiten: 496
Genre: Horror















Autor/in

John Ajvide Lindqvist, geboren 1968, ist aufgewachsen in Blackeberg, einem Vorort von Stockholm. Dort leben auch die Helden seines weltweit erfolgreichen Romandebüts "So finster die Nacht", das für das internationale Kino verfilmt wurde. Der "schwedische Stephen King" (Dagens Nyheter) begann begann seine Karriere als TV-Stand-up-Comedian und widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben von Thrillern mit Horrorelementen. Mit großem Erfolg. Er zählt zu den größten Talenten der schwedischen Literaturszene und wurde 2008 mit dem "Selma-Lagerlöf-Preis" ausgezeichnet. "Menschenhafen" ist sein dritter Roman.

Quelle: Verlag



Klappentext

Ein literarischer Horror-Roman aus Schweden: Zehn Menschen wachen in ihren Wohnwagen auf – und nichts ist wie am Abend zuvor. Was sie sehen, ist eine Grasfläche, die sich bis zum Horizont erstreckt, und einen blauen Himmel, an dem keine Sonne steht. Wo sind sie gelandet? Im Nichts? In der Unendlichkeit? Das Radio spielt nur Schlagermusik von Peter Himmelstrand, nichts anderes. Was bloß ist passiert? – Die Zehn begeben sich schließlich auf das Feld hinaus und begegnen dort ihren persönlichen Alpträumen ...
Quelle: Verlag



Meine Meinung

Als erstes möchte ich mich bei dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Das Cover ist schon ein Blickfang. Es sieht mysteriös aus und passt auch nach dem Lesen super zum Buch. Warum es auf dem Kopf steht, weiß ich allerdings nicht. ;)

Dies war mein erstes Werk von John Ajvide Lindqvist, er war mir ehrlich gesagt bis dato auch völlig unbekannt. Ich bin eher durch Zufall auf das Buch gestoßen. Die Klappe klang vielversprechend und mal für mich nach einem absolut neuem Thema. Ich habe dann die Leseprobe gelesen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.

Horror ala´ Stephen King habe ich früher ganz gerne mal gelesen bin dann aber Stück für Stück davon abgekommen und habe andere Genre für mich entdeckt. Also war es fast ein Muss als ich gelesen habe, dass es sich hierbei um den schwedischen Stephen King handeln soll. ;)

Ich finde die Grundidee großartig. Für mich eine neue Idee die mich trotzdem am Anfang etwas an Stephen Kings Langoliers – Verschollen im Zeitloch erinnert. 

Es gibt recht viele Protagonisten die alle ihre Geschichte zu erzählen haben. Die Erzählweise ist immer abwechselnd zwischen den Protagonisten, so dass jeder Protagonist immer mal dran ist. So erfährt man jeden Stück für Stück kennen. 

Alles beginnt im Urlaub auf einem unscheinbaren Campingplatz. Es sind alle Altersschichten und Charaktere vertreten. Ich muss nun bestimmt immer an meine Schwiegereltern denken, die fahren selbst immer mit dem Wohnmobil in den Urlaub. 
Eines Morgens ist nichts mehr so wie es war. Eine handvoll Wohnwagen samt Bewohner stehen auf einer einsamen Wiese. Wie sind sie dort hingekommen? Wo sind sie und wie kommen sie zurück? Alles Fragen die ihr am besten selbst beantworten könnt, wenn ihr das Buch gelesen habt.

Leider sind die Geschichten an sich, für mich viel zu langatmig. Die Kapitel finde ich extrem lang. Es wird alles sehr bildlich dargestellt, was für das Kopfkino natürlich hier und da gar nicht schlecht ist aber für mich war es zwischendurch wirklich ermüdend.

Im Laufe der Geschichten kamen für mich auch immer mehr Fragen auf, aber beantwortet wurde keine so wirklich.  

Ich muss gestehen das ich mir nach der Leseprobe irgendwie auch etwas komplett anderes vorgestellt habe. Und Horror war dieses Buch für mich leider auch nur minimal. Ich würde es eher unter Psycho einordnen.

Das Ende kam dann so abrupt das ich damit so schnell nicht gerechnet habe. So ein Ende wo man nochmal nach dem Ende umblättert weil man denkt "da muss doch noch etwas kommen". 



Fazit

Ich habe mich einfach mal an etwas für mich völlig anderes getraut und wurde leider nicht mitgerissen.

Bewertung

Cover: 5/6

Inhalt: 1/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:   1/6

Protagonisten: 2/6

Gesamtpunktzahl: 14 Punkte von 30 Punkten




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