Donnerstag, 12. Mai 2016

Rezension zu PLAYLIST FOR THE DEAD von MICHELLE FALKOFF




Autor/in: Michelle Falkoff
Übersetzer/in: Sonja Häußler
Erscheinungstermin: 18.03.2016
Seiten: 272 Seiten
Genre: Jugendbuch















Diese Dinge weiß Sam: 
Es gab eine Party. 
Es gab einen Streit.
Am nächsten Morgen ist sein bester Freund tot. 
Aber was Sam nicht weiß: Warum? 

Alles, was ihm von Hayden bleibt, ist eine Playlist und eine Notiz: Hör dir das an und du wirst mich verstehen.

Und so begibt Sam sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat.






Ich durfte dieses Buch im Rahmen der Blogtour lesen, vielen Dank dafür an den Verlag. 

Das Cover ist einfach gehalten und passt sich dem englischen Original stark an. Nur farblich weicht es etwas ab. Das Buch hat keinen Schutzumschlag, das Cover wurde direkt auf den Einband gedruckt. Ich finde das Cover passt gut zum Inhalt, bin mir auch sicher, dass man hier mit diesem Cover eine gute Wahl getroffen hat. 

Sam findet seinen besten Freund Hayden Tod. Hayden hat Selbstmord begangen und statt eines Abschiedsbriefes hat Sam einen USB Stick mit einer Playlist bekommen. "Wenn du das hörst, wirst du mich verstehen". Zumindest hat Hayden das wohl geglaubt. Sam macht sich also mit jedem Track auf die Suche nach dem Grund für Haydens Selbstmord und dabei kommt einiges ans Licht. 

Für mich war der Anfang der Geschichte gut gewählt und auch die Strucktur, dass jeder Track ein Kapitel bekommt war eine gute Idee. Die Rückblicke zeigen dem Leser, wie sich Sam und Hayden entwickeln und wie sie an manchen Punkten handelten. Das Ende hat es in sich und ist kein Zuckerschlecken. Dennoch ist das Buch nah an der Realität und für mich war die Geschichte greifbar. 

Sam und Hayden sind schon immer anders. Sie hören andere Musik als die Leute um sie herum, mögen Online Spiele und ihr Klamotten Geschmack ist auch nicht gerade Mainstream. Ihre Freundschaft war von Anfang an etwas besonderes, doch auch Sam muss irgendwann erkennen, dass auch sein bester Freund Geheimnisse hatte. Sam gibt sein bestes die Wahrheit heraus zu finden, auch wenn er manchmal Angst davor hat. Aber er ist ein guter Mensch und natürlich ist er bereit auch die schwere Last der Wahrheit zu tragen. 

Mir hat das Buch gut gefallen. Es regt den Leser zum Nachdenken an und in Verbindung mit der Playlist bekommt das Buch eine starke Verbindung in die Realität. Für alle die gerne nachdenkliche Geschichten lesen, ist dieses Buch auf jeden Fall das richtige. Der Spannungspegel könnte an einigen Stellen etwas höher sein, aber da man das Ende wissen möchte liest man dennoch weiter.

Es ist ein Buch mit einer Geschichte, die realistisch aus dem Leben gegriffen ist und glaubhaft umgesetzt wurde. 




Fazit



Mal eine etwas andere Geschichte.






4 von 5 Salatköpfen 




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