Freitag, 20. Mai 2016

Rezension zu DER KUSS DES RABEN von ANTJE BABENDERERDE



Autor/in: Antje Babendererde
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungstermin: 01.03.2016 
Seiten: 496 Seiten
Genre: Jugendbuch, Thrill

















Mila ist schön und anders. Ein außergewöhnliches Mädchen mit einer dunklen Vergangenheit. In Moorstein sucht sie einen Neuanfang - und findet ihre große Liebe: Tristan, eigentlich unerreichbar, erwählt ausgerechnet sie! Mila kann ihr Glück kaum fassen. Doch auch Tristan hat ein Geheimnis. Als im Dorf der Fremde Lucas auftaucht und das Haus der Rabenfrau in Besitz nimmt, erwachen die Schatten der Vergangenheit zum Leben. Lucas und Tristan scheinen sich zu kennen - und zu hassen. Mila gerät zwischen die beiden und findet sich plötzlich selbst vor einem schrecklichen Abgrund wieder …


Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Mila lebt noch nicht lange in Moorstein und trägt eine Menge Geheimnisse mit sich herum. Sie trifft auf Tristan und verliebt sich über beide Ohren. Tristan ist der absolute Schwarm der Schule und wählt ausgerechnet die schüchterne Mila für sich aus. Mila könnte nicht glücklicher sein, doch dann holt ihre Vergangenheit sie ein und ein mysteriöser Fremder kreuzt ihren Weg. Wem kann sie trauen? Kann sie die drohende Gefahr abwenden?

Ich muss sagen am Anfang musste ich mich etwas einfinden in die Unterteilungen der einzelnen Charaktere. In den einzelnen Absätzen kommen die Protas immer abwechselnd zu Wort. Als ich ein paar Seiten gelesen hatte habe ich mich aber gut zurecht gefunden und konnte das Buch genießen. 

Die Autorin hat einige schwierige Themen in die Geschichte eingebaut, ich kann nicht so viel sagen, aber mir hat die Mischung aus Realität und Thrill ausgesprochen gut gefallen. Sie greift Themen auf, an die andere Autoren sich weniger wagen würden, gerade für ein Jugendbuch. Gut recherchiert erfährt der Leser so auch interessante Dinge, die er mitnehmen kann. 

Ich mochte Mila bis zur Mitte des Buches nicht wirklich. Sie ist naiv, ignoriert manchmal die Tatsachen und ihre Geheimnisse sind wirklich schwierig einzuordnen. Je mehr Licht in die ganze Sache kommt, desto mehr mag man Mila zwangsweise denke ich. 
Tristan hilft Mila am Anfang, er ist einfach ein netter Kerl. Doch auch er hat so seine Geheimnisse und dann ist da noch der geheimnisvolle Unbekannte. 

Das Ende fand ich wirklich sooooo krass. Das musste ich erstmal sacken lassen. Ich fand wirklich alles sehr stimmig und wurde gut unterhalten. Das einzige was ich wirklich nicht mochte, das Cover. Es passt so gar nicht zum Inhalt. Es ist zu fröhlich und deutet die Richtung Fantasy an finde ich. Ich hätte es mir hier etwas düsterer gewünscht. 



Fazit

Ein Jugendbuch mit viel Hintergrund und einer Handlung, die aus dem Leben gegriffen ist. Spannend für alle, die es realitätsnah mögen. 








4 von 5 Salatköpfen 




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