Montag, 25. April 2016

Rezension zu MAGIE DER NAMEN von NICOLE GOZDEK




Autor/in: Nicole Gozdek
Verlag:  ivi Verlag
Erscheinungstermin: 01.03.2016
Seiten: 368 Seiten
Genre: Jugendbuch, Fantasy


















Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ... 



Ich finde das Cover wirklich toll. Es passt wahnsinnig gut zum Inhalt. Das weiß man natürlich erst nach dem Lesen. Farblich finde ich es gut gewählt und kann hier wirklich nicht meckern. Man ist als Leser gespannt was einen erwartet. 

Nummer 19 wartet - ebenso wie die vielen anderen Nummern - ungeduldig auf seine Namensgebung. Er hofft darauf, den Namen einer reichen oder berühmten Person zu bekommen. Einen Namen, der ihn aus seinem "Nichts" heraus holt. Dann erhält er den Namen und ist enttäuscht und unsicher, denn niemand kennt den Namen Tirasan Passario. So muss Tirasan sich auf den Weg machen zum Himmelstor um herauszufinden, was sein Name bedeutet, wer er wirklich ist. 

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Mit einfachen und flüssigen Worten beschreibt sie die Welt um Tirasan herum. Am Anfang haben mich die neuen Informationen etwas stolpern lassen, weil ich erst das System und den Hintergrund der Geschichte verstehen musste. Mit jeder Seite kam ich aber besser in die Geschichte. 

Tirasan ist am Anfang eher zurückhaltend und hat kaum Selbstvertrauen. Auch mit seinem Namen ändert sich das leider gar nicht. Im Gegenteil, für mich bleibt er immer sehr im Hintergrund und ein Wandel in seinem Charakter ist aus meiner Sicht auch nicht gegeben. Ich habe während des Lesens eher Charaktere wie den Rustan als Protagonisten gesehen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn Tirasan im Verlauf der Geschichte gewachsen wäre. Das Ende war für mich daher wirklich nicht soooo realistisch. Zumindest nicht, wenn man den Verlauf der Geschichte betrachtet. 

Ich fand die Grundidee toll und neu. Daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit der Umsetzung nur mäßig glücklich war und am Ende hat die Geschichte mehr Fragen aufgeworfen als sie beantworten konnte. Ich war am Ende unbefriedigt, das trifft es wohl am besten. 

Ich habe leider keinen Zugang zu den Charakteren und der Geschichte bekommen. Ich hätte mir eine Aufteilung in zwei Bände gewünscht um manches einfach noch ausführlicher zu behandeln und die Charaktere wachsen zu lassen. Für mich war diese Geschichte leider nur mäßige Unterhaltung. Das Potenzial dieser Grundidee wurde leider nicht ausgeschöpft. 


Fazit

Eine tolle Grundidee, die in meinen Augen leider nur mittelmäßig umgesetzt wurde. 








3 von 5 Salatköpfen 




























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