Montag, 18. April 2016

Rezension zu Der K.A.I.N.-Widerstand von Bettina Petrik

Verlag: ifub Verlag
Erscheinungstermin: 30.10.2015
Seiten: 304
Genre: Dystopie

















Autor/in

Die Schreibmaschine ihrer Eltern war vor Bettina Petrik nie sicher, seit die 1982 in Innsbruck geborene Redakteurin eines Kleinverlags Buchstaben in eine sinnvolle Reihenfolge bringen konnte. Die Liebhaberin klassischer Science-Fiction-Plots ist Stammgast bei der San Diego Comic-Con und verfasst seit vielen Jahren Artikel und Kolumnen für einschlägige Genre-Magazine.
Quelle: Amazon



Klappentext

Innsbruck, 2050: Seitdem die Wissenschaft das Klonen von Menschen perfektioniert hat, dienen seelenlose Hüllen als Forschungsobjekte und Organspender. Besorgt um das Leben ihrer todkranken Schwester, hat Samantha sich nie viel mit den zahlreichen Protesten gegen das Klonen befasst. Ohne schlechtes Gewissen tritt sie darum ihre neue Stelle in einem der renommiertesten Genetik-Labore der Welt an. Als sie jedoch den energischen Klon-Gegner Sevy kennenlernt und beginnt, erste Fragen zu stellen, kommt Samantha Geheimnissen auf die Spur, die ihr Leben in höchste Gefahr bringen.
Quelle: Verlag



Meine Meinung

An dieser Stelle möchte ich mich als erstes für den sehr netten Kontakt und das bereit gestellte Ebook bei dem Verlag bedanken.

Das Cover finde ich super. Es ist einfach und trotzdem absolut passend. Selten sehe ich solch passende Cover und das auch noch in dieser Einfachheit. Ich bin begeistert. ;)

Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht verständlich und man kann sich die beschrieben Gegebenheiten zwar vorstellen, aber es ist nicht übertrieben bis ins kleinste Detail alles beschrieben.

Die Geschichte beginnt mit einem Termin zum Vorstellungsgespräch in der Firma K.A.I.N. . Sam, die Hauptprotagonistin, benötigt dringend Geld um ihre sehr kranke Schwester und sich über die Runden zu bringen. 

Auf dem Weg zum Gespräch begegnet sie Sevy, einem bärtigen Schrank von Mann, der dringend ein bisschen Pflege und einen Friseur nötig hätte. Auch er will zu einen Vorstellungsgespräch.

Und als dritten Hauptprotagonisten gibt es da noch den Inhaber von K.A.I.N., Niklas Moore. Er ist der unnahbare, sexy Chef. Man kann ihn schwer einschätzen und das bis zum Ende.

Die Grundidee ist natürlich nicht wirklich neu. Das Thema Klone und klonen ist schon seit Jahren bekannt. Ich habe mich tatsächlich noch nie wirklich damit auseinander gesetzt und fand es daher sehr interessant einmal eine Dystopie darüber zu lesen.

Es gibt für mich 2 Kritikpunkte für dieses Werk.

Die erste Sache die mir immer wieder aufgefallen ist und mich persönlich (das ist ja immer Ansichtssache) etwas gestört hat ist, dass der Wechsel der Protagonisten (Es wird abwechselnd aus der Sicht von Sam, Niklas und Sevy geschriebene) nicht über dem Beginn steht. Ich hatte das bereits in einigen Büchern und muss sagen, dass ich es einfach nicht übersichtlich finde. Als Leser ist es manchmal schwierig sofort zu unterscheiden aus wessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird.

Die zweite Sache ist die Spannung. Ich mochte das Buch, aber mir hat hier und da wirklich die Spannung gefehlt. Erst zum Ende hin wurde es packend. Das hätte ich mir einfach zwischendurch schon mal an einigen Ecken gewünscht.

Das Ende ist kein normales Ende für mich gewesen und lässt mich mit einem lächelndem und einem weinenden Auge zurück. Aber warum, wieso, weshalb das müsst Ihr natürlich wie immer selbst herausfinden. ;)


Fazit

Eine gute Geschichte, ein heikles Thema und gut beschriebene Protagonisten bereiten dem Leser hier ein paar nette Lesestunden.

Bewertung

Cover: 6/6

Inhalt: 3/6

Grundidee:  4/6

Umsetzung:   4/6

Protagonisten: 5/6

Gesamtpunktzahl: 22 Punkte von 30 Punkten




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