Freitag, 4. März 2016

Rezension zu Stigmata - Nichts bleibt verborgen - von Beatrix Gurian



Nichts bleibt verborgen 

Autor/in: Beatrix Gurian
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungstermin: 01.05.2014
Seiten: 384 Seiten
Genre: Jugendbuch, Thriller
















Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Mir ist das Buch vor allem durch das Cover aufgefallen. Es hat wunderschöne Verzierungen und man kann so gar nicht erraten was für einen Inhalt das Buch versteckt. Innen ist das Buch mit "gruseligen" Bildern ausgestattet. Das hat mir wirklich gut gefallen und es war mal was anderes. 

Emmas Mutter ist gestorben. Sie denkt, dass ihre geliebte, fröhliche und sanfte  Mutter eines natürlichen Todes gestorben ist. Doch dann erhält Emma ein fast leeres Fotoalbum mit dem Hinweis, dass sie die Mörder ihrer Mutter nur findet, wenn sie sich in einem Trainingscamp anmeldet. Emma ist unschlüssig was sie tun soll, aber dann begibt sie sich auf einen gefährlichen Pfad... .

Der Schreibstil war leicht und flüssig, aber an einigen Stellen fand ich das Geschehen unglaubwürdig. Die Tatsache, dass sie einfach in ein Camp fährt über das sie keinerlei Informationen hat zum Beispiel. Emma benimmt sich nicht nur naiv, sondern reichlich unklug, aber das sei mal dahin gestellt. 

Sie stellt bei der Ankunft in dem Camp schon fest, dass sie nicht alleine ist. Doch keiner der Teilnehmer verrät warum er in diesem Camp ist. Sie weiß nicht wer ihr das Paket geschickt hat und wer die Mörder sind. Es ist für Emma also doppelt gefährlich und das soll sich auch ganz schnell zeigen. 

Ich fand es am Anfang alles etwas gehetzt, nach zwei Kapiteln geht es schon ins Camp. Als Leser ist man manchmal noch ratloser bzw. rastloser als Emma. Ich fand die Entwicklungen manchmal etwas unglaubwürdig. Das Ende allerdings fand ich krachermäßíg und erinnerte mich an den einen oder anderen Horrorfilm. Auch die Thematik fand ich gut gewählt und verwoben. 

Die Autorin erzählt sowohl aus Emmas Sicht als auch regelmäßig aus der Vergangenheit. Das fand ich gut gewählt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich Emma voraus wäre vom Wissen um die Mörder. 

Emma als Protagonistin ist eigentlich klug und nicht auf den Mund gefallen. Doch ihre Trauer um ihre Mutter hält sie zurück. Sie gewinnt bis zum Ende wieder an Kraft, aber mich konnte sie nicht wirklich überzeugen. Ich hätte mir einfach noch ein paar Seiten mehr gewünscht, damit Emma noch mehr Charakter gewinnt.



Fazit

Eine tolle Grundidee, aber leider war für mich die Umsetzung nicht immer mitreißend. 








3 von 5 Salatköpfen 








Kommentare:

  1. Hallo Julia,

    der Klappentext und deine Rezi machen wirklich neugierig. Schade, dass das Buch dich nicht so begeistern konnte.

    Liebe Grüße
    Steffi

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  2. Hey Julia =)
    Schade, dass es dir nicht ganz so gut gefallen hat, bei mir subbt es noch :D

    LG ♥
    Anna

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