Mittwoch, 23. März 2016

Rezension zu Schrank am Strand von Heike Karen Gürtler




Verlag: amazon publishing
Erscheinungstermin: 12.01.2016
Seiten: 230 Seiten
Genre: Roman, Erfahrungen













Auf einer kleinen Nordseeinsel sucht Lena Abstand zu ihrem Leben und den würgenden Panikattacken, mit denen sie tagtäglich zu kämpfen hat. Doch was sie dort findet, geht weit über die Hilfe hinaus, die sie sich von der abgeschiedenen Insel erhofft hatte. Ein geheimnisvoller, unnatürlich blasser Junge, dessen unschuldiger Rat Saiten in ihr zum Klingen bringt, die lange stumm waren. Eine rätselhafte Flaschenpost und ein am Strand liegender Schrank, in den Lena eintaucht wie in eine andere Welt. Wird sie zu sich selbst finden oder sich in den Rätseln der Insel verlieren?


Der Klappentext klang nach einem interessantem Buch, daher wollte ich es gerne lesen, Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

Lena ist im Herbst ihres Lebens und im Moment alles andere als glücklich. Sie fährt an die Nordsee um dort Abstand von der Welt zu bekommen. Sie hat unter Menschen wahnsinnig oft Panikattacken und möchte diesen entfliehen. An ihrem Domizil angekommen entdeckt sie, mitten am Strand, einen Schrank. Was hat das zu bedeuten? Und was hat es mit der geheimnisvollen Flaschenpost auf sich?

Die Autorin erzählt die Geschichte aus Lenas Sicht. Der Erzählstil hat etwas blumiges, weiches und doch poetisches, vor allem mit den einzelnen Worten die in manchen Absätzen für sich stehen
Man fühlt sich wirklich wie an die Nordsee versetzt, zumindest habe ich ab und zu das Schlagen der Wellen hören können. Mir hat der Schreibstil daher gut gefallen. 

Lena ist als Protagonistin am Anfang etwas undurchsichtig. Man erkennt erst nach und nach ihr Problem. Ich finde es toll, dass Lena auf Lasse trifft, sie nehmen sich sozusagen bei den Händen und bewältigen ein Stück des Weges gemeinsam, das hat mir gut gefallen. 

Es ist ein nachdenkliches Buch, dass vor allem zeigt, wie schnell das Leben manchmal an einem vorbei zieht, dass man sich für die wichtigen Dinge zu wenig Zeit nimmt. Und es zeigt auch sehr gut, wie sehr ein Mensch in sich selbst gefangen sein kann. Vor allem für Betroffene kann dieses Buch vielleicht ein Licht und eine Hilfe sein. 

Ich fand die Geschichte gut erzählt, sogar ein wenig magisch und verträumt. Wer ein besonderes Buch sucht ist hier genau richtig. 

Mich konnte das Buch nicht an allen Stellen überzeugen, aber dennoch hatte ich ein schönes Leseerlebnis. 



Fazit

Ein besonderes Buch, mit einer besonderen Geschichte für ganz besondere Lesestunden. 








4 von 5 Salatköpfen 




























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