Donnerstag, 10. März 2016

Rezension zu Orphan X von Gregg Hurwitz




Autor/in: Gregg Hurwitz
Übersetzer/in:
Mirga Nekvedavicius
Erscheinungstermin: 10.03.2016
Seiten: 384 Seiten
Genre: Thriller, Roman
















1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse

Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. 

4. Gebot: Es ist nie persönlich

Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können - mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal bricht er eine der Regeln und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt: 

10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben




Ich muss ehrlich sagen, ich fand das Cover furchtbar. Aber der Klappentext hat mich angesprochen und daher wollte ich es trotzdem lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Ebook. 

Ich finde das Cover einfach zu englisch, farblich mit dem rot furchtbar, irgendwie trocken. 

Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht. Ich konnte gar nicht glauben, dass es sich um einen  Thriller handelt, denn ich hatte keine Sorge über komplizierte Begriffe zu stolpern. Leicht und manchmal sogar umgangssprachlich erzählt der Autor die Geschichte von Orphan X. 

Evan Smoak lebt in einem Block für besser Verdienende. Offiziell arbeitet er in der Industrie Reinigung, da kann er auch sicher sein, dass niemand Fragen stellt. Er ist unauffällig, leise und ein Einzelgänger. Doch hinter seiner Wohnungstür sieht es ganz anders aus. Evan ist ein Orphan, besser gesagt Orphan X, ein von der Regierung ausgebildeter Profikiller. Offiziell gibt es ihn schon lange nicht mehr und das Programm der Regierung auch nicht. Evan hat sich selbstständig gemacht, er hilft anderen Menschen zu töten. Er ist gut darin, befolgt immer noch die alten Regeln, doch dann holt ihn die Vergangenheit ein und Evan muss schnell handeln... .

Ich muss ja sagen, der Inhalt ist sowas von gar nicht trocken. Die Grundidee ist jetzt vielleicht nicht so neu, ich finde sie ist etwas aus "Transporter" und "Hitman", aber ich war von der ersten Seite an gefesselt. Die Kapitel sind nicht ellenlang, der Spannungspegel steigt und sinkt wirklich fies, so dass man nie weiß hinter welcher Ecke die nächste Gefahr lauert. 

Man merkt, dass der Autor Erfahrung mit dem Genre hat. Er ist wahnsinnig Detail genau, im positiven Sinne. So konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie Agent Orphan zum Beispiel im Nahkampf agiert. 

Evan ist ja im Grunde nicht Evan und irgendwie auch nicht Orphan X. Er ist beide in einer Person und er hat sich wahnsinnig gut unter Kontrolle. Er erfasst neue Situationen schnell und punktgenau. Er passt sich unheimlich gut an und hat einfach immer eine Waffe zur Hand. Doch im Lauf des Geschehens lernen wir durch Rückblicke auch einen anderen Evan kennen, den vor der Ausbildung, seine Wünsche. 

Ich fand diesen Thriller absolut lesenswert! Ich hoffe sehr auf mehr Stoff von Orphan X. 



Fazit

Wer mitspielen will sollte die Regeln kennen!








4 von 5 Salatköpfen 




























1 Kommentar:

  1. Hallo Julia,
    ich fand den Thriller auch super. Sehr gut geschrieben und du hast Recht, sehr detailreich, aber nicht ermüdend dadurch.
    Ich mag deine Rezension sehr und habe sie deswegen bei meiner Rezension zu Orphan X mit verlinkt. Ich hoffe, dass das okay für dich ist. Wenn nicht, bitte kurz Bescheid geben, dann nehme ich die Verlinkung raus.
    Ganz lieben Gruß
    Yvonne

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...