Montag, 7. März 2016

Rezension Violett ohne Ende von Judith Hüller



- Gesamtausgabe - 

Autor/in: Judith Hüller
Erscheinungstermin: 
Seiten: 643 Seiten
Genre: Jugendbuch















Zwei Frauen wie Feuer und Dynamit! Vor der Kamera mimen die ungleichen Schauspielerinnen Jule und Ewa ein Liebespaar in der angesagten TV-Soap „Liebes Leben“. Doch bald wird aus gespielter Zuneigung echtes Herzklopfen – dabei stehen die beiden privat doch eigentlich auf Männer. Was als unverbindliches Experiment beginnt, wird zum Wechselbad der Gefühle auf einem turbulenten Roadtrip quer durch Hamburg, der ihr bisheriges Leben für immer verändert.



Ich finde das Cover okay, es strahlt eine locker, leichte Geschichte aus. Farblich passt es auch gut. Aber es reißt einen nicht um. 

Jule und Ewa spielen in der beliebten und erfolgreichen Soap "Liebes Leben" mit. Ihr Drehbuch schreibt eine Liebesgeschichte für die beiden vor. Und ganz plötzlich wird aus dieser geschriebenen Geschichte die Wahrheit. Denn zwischen den beide beginnt es zu Funken. Beide sind sich unsicher, was das bedeutet, denn sie stehen eigentlich auf Männer. Kann es sein, dass sie nun etwas für eine Frau empfinden. Es beginnt eine Geschichte die nur das Leben schreiben kann... .

Ich fand den Klappentext unheimlich ansprechend deshalb wollte ich das Buch gerne lesen. Leider muss ich sagen habe ich schnell gemerkt, dass die Geschichte für mich so gar nichts ist. Und das lag vor allem an der Umsetzung. 

Die Autorin rattert die Geschichte förmlich herunter. Ich hatte fast das Gefühl beim Lesen zu rennen, so schnell vollzog sich die Handlung. Und der umgangssprachliche Schreibstil macht es nicht angenehmer, leider. 

Die Charaktere Ewa und Jule sind für mich grundverschieden. Ewa hat Schauspiel studiert und und bereits Erfahrung  mit dem Business. Jule hatte sich mehr als eine einfache "Soap" erhofft. Beide machen das beste aus ihrem Leben und obwohl sie so unterschiedlich sind, kommen sie sich im Privatleben näher. Beide sind verwirrt, versuchen das "Kribbeln" erst zu ignorieren, aber je mehr sie das versuchen, desto schlimmer wird es... .

Violett nennen die beiden sich, es kommt von Viola und Babett, ihren Serienfiguren. Ich muss sagen, das fand ich toll umgesetzt und für den Zustand und die Gefühle der beiden sehr passend. 

Leider war die Umsetzung von dieser wirklich guten Grundidee für mich nicht so glücklich. Ich konnte zu diesem Buch in keiner Weise eine Verbindung aufbauen. Wirklich schade.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


Fazit

Tolle Idee, aber leider nicht gut umgesetzt. 



1 von 5 Salatköpfen 




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