Sonntag, 27. März 2016

Gastrezension zu DIE UNSICHTBARE BIBLIOTHEK von Genevieve Cogman


Titel: DIE UNSICHTBARE BIBLIOTHEK
Autorin: Genevieve Cogman
Übersetzer: Dr. Arno Hoven
Verlag: Luebbe
Erscheinungstermin:10. Dezember 2015
Seiten:432 
Genre: Fantasy








Autor/in


Genevieve Cogman hat sich schon in früher Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes begeistert. Sie absolvierte ihren Master of Science (Statistik) und arbeitete bereits in diversen Berufen, die primär mit Datenverarbeitung zu tun hatten. Mit ihrem Debüt Die unsichtbare Bibliothek sorgte sie in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Genevieve lebt im Norden Englands.





Quelle: Verlag








Klappentext



ALLES BEGINNT MIT EINEM BUCH ... Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...
Quelle: Verlag



Meine Meinung


In Goldtönen gehalten, mit einem mystischen Stadtplan und schwungvollen Elementen und Verzierungen, hat mich das Cover sofort angesprochen. Wie eine Einladung, die Geheimnisse der „unsichtbaren Bibliothek“ zu ergründen.

Der Schreibstil ist an sich recht einfach und verständlich. Die Dialoge sind aber manchmal etwas anstrengend, vor allem auf den ersten 100 Seiten, wenn doch noch viele Erklärungen erfolgen um den Hintergrund der Geschichte zu verstehen. Ein bisschen eigenartig finde ich, dass die Worte „Bibliothek“ und „Bibliothekar/in“  sowie „Sprache“ immer fett gedruckt sind. Außerdem sind die Sätze, die die Protagonisten denken in kursiver Schrift dargestellt. Das beides finde ich manchmal etwas störend.

Eine Bibliothek, die irgendwo zwischen Zeit und Raum existiert, deren Angestellte während ihres Aufenthalts dort nicht altern, sammelt Bücher aus allen möglichen Parallelwelten um sie zu erforschen.
Auf einer neuen Mission soll die Bibliothekarin Irene zusammen mit ihrem Lehrling Kai aus einem parallelen London eine Version der Grimmschen Märchen besorgen. Leider zeigt sich, dass die Mission nicht so einfach ist, wie es Irene bisher gewohnt war. Nicht nur die beiden sind hinter dem Buch her, sondern auch weitere Parteien, die wirklich alles tun, um an dieses Buch zu kommen.

Die Autorin bringt hier neben Vampiren, Werwölfen und Elfen auch Drachen und Magie in die Story ein. Das alles bedient aber meiner Meinung nach nicht die klassischen Klischees. Die Elfen wirken nicht klein und zerbrechlich, sondern gerissen und bösartig, Vampire werden eher als Teil der Gesellschaft gesehen und Werwölfe und Drachen kommen nur am Rande vor. Auch die Magie beschränkt sich hier auf eine Sprache, die nur Bibliothekare verwenden im bestimmte Dinge geschehen zu lassen.
Das ganze bekommt noch den Stempel eines Kriminalfalls aufgedrückt und schon ist die Geschichte perfekt.

Irene Winters ist eine Bibliothekarin die sich in der Bibliothek erst noch etablieren muss. Sie ist clever und selbstbewusst, macht aber auch immer wieder Fehler. Das lässt sie dann doch menschlich erscheinen. Ihrem Lehrling Kai versucht sie - so gut es geht - die Mission und die Hintergründe zu erklären. Im Verlauf der Geschichte kommen so für den Leser immer wieder neue Erkenntnisse zu Tage.
Kai will Bibliothekar werden, er lässt sich von Irene führen und unterstützt sie bei ihrer gemeinsamen Mission. Er scheint ein Geheimnis zu haben, denn hier und da glänzt er mit unerwartetem Wissen oder unterschätzter Stärke.





Fazit

Das erste viertel des Buches finde ich sehr langatmig geschrieben, Irene und Kai gehen ganze Kapitel durch Gänge der Bibliothek und unterhalten sich über die Mission. Aber wenn man sich da erst mal durchgekämpft hat, wird es doch recht rasant und bleibt auch spannend, so dass der Leser auch das Ende der Geschichte wissen möchte. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.



Bewertung



Cover:6/6

Inhalt: 4/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:   5/6

Protagonisten: 5/6

Gesamtpunktzahl:  25/30 Punkte von Punkten

Gastrezension von Marion


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