Montag, 29. Februar 2016

Rezension zu Wyvern - Das Streben des Jägers - von Veronika Serwotka


Autor/in: Veronika Serwotka
Erscheinungstermin: 01.03.2016
Seiten: 385 Seiten
Genre: Fantasy, High Fantasy

















Jergan van Cohen starb durch sein Zögern, einen Blutreiter zu töten, unehrenhaft im Kampf gegen einen Wyvern. Seither gilt der getötete Jäger als geächtet.
Die entehrten Söhne Tarik und sein zehnjähriger Bruder Quirin müssen in einer kleinen Hütte unter den Armen in Canthar leben. Tarik kämpft durch harte Arbeit und noch härteres Training jeden Tag aufs Neue um seine Ehre und um die Zulassung zur Prüfung als Jäger. Obwohl er zu denBesten der Akademie gehört, will ihm die Kommission diese erneut verweigern.
Khaled, sein Mentor, setzt sich für ihn ein, doch da überschreitet Quirin eines der strengsten Gesetze der Stadt. Er versteckt das Ei eines Wyvern in einer Grotte. Die geflügelte Echse schlüpft...


Ich durfte dieses Buch vorab lesen, vielen herzlichen Dank an den Talawah Verlag für das Ebook. 

Das Cover ist farblich eine Augenweide, es passt optimal zum Inhalt des Buches. Das hätte man nicht besser machen können!

Es ist das Debüt der Autorin und auch das erste Buch, dass in dem Talawah Verlag erscheint, entsprechend neugierig war ich auf das Buch. 

Am Anfang eines jeden Buches heißt es erst einmal einsteigen in die Geschichte. Das fiel mir recht leicht, die Autorin hat direkt zu Anfang die Regeln des "Verbundes" aufgeführt. Da lernt der Leser schon einmal einige Regeln der Jagd kennen und bekommt einen kleinen Einblick wohin es geht. 

Sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und springt zwischen den Protagonisten. Das ist aber übersichtlich gestaltet und als Leser kommt man gut zurecht damit, weil es zu Anfang vor allem um Khaled und Tarik geht. So kommt man sehr gut mit dem Erzählstil mit. 

Tarik van Cohen will unbedingt ein Jäger werden, ein sogenannter Gnadenbringer. Sein Vater und auch seine Schwester waren Gnadenbringer, doch sein Vater hat Schande über seine Familie gebracht, weil er einen Reiter nicht tötete und Cynthia starb bei einem Wyvern Angriff. Tarik muss in diesem Jahr die Prüfung bestehen, er muss sich um seinen kleinen Bruder Quirin kümmern, dafür muss er um jeden Preis Jäger werden. Doch die Geschehnisse um seinen Vater könnten ihn alles kosten... .

Khaled ist der Verlobte von Tariks Schwester. Er hat sie sehr geliebt und kann bis heute ihren Tod nicht verwinden. Er hat sich immer um Tarik und seinen kleinen Bruder gekümmert so gut er konnte. Er ist im Grunde wie Tariks großer Bruder. 

Die Autorin hat die Geschichte gut durchdacht erzählt und mehr als einen Handlungsstrang eingebaut, ich würde Wyvern eindeutig in das Genre High Fantasy einordnen. Für ein Debüt hat die Autorin mit ihrem ersten Band gut vorgelegt. Die Geschichte hat sicher auch die eine oder andere etwas längere Passage, doch die spannenden Momente lassen den Leser förmlich darüber gleiten. 

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, jeder hat seine eigene Geschichte, sein eigenes Leid. Es gibt jedoch Momente in denen die Charaktere anders handeln als der Leser gedacht hätte, sie machen Veränderungen durch, und das bestimmt natürlich das Ende des ersten Bandes mit. Vorurteile und "Legenden" sind ein großes Thema und so muss auch der Leser sich seine eigene Meinung bilden. 

Ich mochte die Charaktere und die Welt die die Autorin geschaffen hat, die Wyvern bleiben für mich noch ein wenig geheimnisvoll und auch die Jäger sind im ersten Band noch recht kurz Thema. Ich erhoffe mir hier vom zweiten Band ganz viele neue Infos. Dennoch lässt mich der erste Band zufrieden zurück und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!




Ein Debüt, dass den Leser in eine fremde, neue und atemberaubende Welt führt. 







4 von 5 Salatköpfen 






























1 Kommentar:

  1. Liebe Julia,
    dem Buch begegne ich auf Facebook immer und immer wieder. Das Cover fällt ja auch wirklich auf, der Klapptentext klingt auch genau nach mir. Ich mag Geschichten über Drachen, wobei ich mir hierbei nicht sicher bin - spielen die überhaupt eine große Rolle?
    Deiner Rezension nach, lohnt sich das Buch auf jeden Fall. Mir war nur nicht klar, dass es mehrere Bände gibt. Jetzt bin ich schlauer. Die Leseprobe, die ich mir gerade geholt habe, klingt auf jeden Fall schon mal sehr vielversprechend.
    Herzliche Grüße, Liane

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