Freitag, 12. Februar 2016

Rezension zu Wintermond von Lara Steel

TitelWintermond
Autorin: Lara Steel
Verlag: Selpublisher
Erscheinungstermin: 12.12. 2014
Seiten: 272
Genre: Liebe/ Erotik/ Fantasy











Autor/in

Warum ich Bücher schreibe:

Irgendwann, vor langer Zeit, sagte ich zu mir selbst ( vielleicht dachte ich es auch nur):
„Ich werde ein Buch schreiben. Ein Buch voller Liebe…und es soll spannend sein. Und ich werde es auch für andere Menschen schreiben… für alle und keinen. Und ich hoffe, dass ich es so schreiben kann, dass wenigstens einer versteht, was und wie ich wirklich empfinde.“
So fing alles an!
Und ich habe dieses Buch tatsächlich geschrieben. Allerdings liegt es noch immer und ausschließlich in meiner linken Schreibtischschublade, weil ich es in Wirklichkeit doch nur für einen Menschen geschrieben habe – der mich dann auch irgendwie so verstanden hat.
Als ich aber mit dem Buch fertig war, hat sich etwas in mir verändert.
Ich wusste plötzlich, was ich wirklich wollte; wie ich mein Leben gestalten werde:
„Bücher schreiben!  …mit viel Liebe!“

Und ab sofort auch für mehr Menschen, als nur den EINEN!
Quelle: Autorenseite



Klappentext




„Ein Bild kann alles verändern!“- Davon ist Beth Fitzgerald, die junge Inhaberin eines kleinen Antiquitätengeschäftes in Dublin, überzeugt. Seit Jahren verkauft sie dort Bilder, die sie zuvor liebevoll restauriert.

Als sie an einem eisigen Dezembermorgen auf dem Blackrock Market ein Ölgemälde aus dem frühen 16. Jahrhundert entdeckt, ist sie sicher, dieses eine Bild endlich gefunden zu haben.

Wenig später befindet es sich in ihrer Werkstatt und die darauf abgebildete Winterszene, in der sich ein Mann im Kilt durch einen Schneesturm kämpft, beginnt für sie endgültig geheimnisvolle Realität zu werden, als ebendieser plötzlich leibhaftig vor ihr steht.
Antiquiert stellt er sich als Master Gideon Steward vor und kann Beth über- raschenderweise schnell davon überzeugen, dass er kein Hirngespinst ist und sich im Kampf gegen eine dämonische Macht befindet, die ihn bereits seit Jahrhunderten verfolgt.
So unglaublich und verwirrend das Alles für Beth auch sein mag, so entschlossen ist sie doch Gideon, der eine fast magische Anziehungskraft auf sie ausübt, nicht alleine gegen sein Schicksal ankämpfen zu lassen.
Allerdings hat Beth noch keine Vorstellung davon, worauf sie sich da wirklich eingelassen hat...
Quelle: Autorenseite 




Meine Meinung


Das Cover ist nicht wirklich mein Fall. Sehr einfach gehalten und die Farben sprechen mich auch nicht sonderlich an. Der Klappentext hat mein Interesse geweckt und da ich schon gute Erfahrungen mit Lara Steels Dark Secrets gemacht habe, wollte ich einfach mal wieder ein Buch von ihr lesen.



Es geht um Beth, sie restauriert Bilder. Sie ergattert auf einem ihrer "Beutezüge" ein sehr altes Bild und plötzlich wird eine Figur aus diesem Bild lebendig und steht neben ihr. Beth denkt, dass sie den Verstand verloren hat. Aber ihre Mutter kann die "Erscheinung" auch sehen. Gideon, ein Schotte, fällt wie von Zauberhand aus dem Bild und steht nun in einem Kilt vor Beth. 


Die Geschichte fing gut an, konnte mich aber leider nicht bis zum Ende überzeugen und mitreißen. Die Erotikszenen waren für mich jetzt auch nicht wirklich nennenswert. Ich lese gerne Erotikbücher, aber nur wenn sie gut geschrieben sind. Die Szenen sollten glaubwürdig und nicht zu "plump" sein. Auch hier hat die Autorin mich leider nur bedingt abholen können. 

Dass es romantisch und etwas kitschig wird, ist ja klar aber wie immer geht die große Liebe viel zu schnell voran. Gideon steht am Grab seiner Frau und kurz danach ist Beth alles für Ihn. Ich hätte die ganze Sache mit seiner Frau komplett weggelassen. Das wirkt noch unglaubwürdiger. Die Grundidee finde ich gar nicht so schlecht, aber sie ist auf jeden Fall ausbaufähig. 

Viele Kleinigkeiten die nicht stimmig waren und das Ende kam dann irgendwie doch wieder total abrupt. Ich will nicht spoilern, daher macht euch selbst ein Bild. Alles im Allem ist es ein Buch für zwischendurch, das nicht zu viel Wert auf große Worte und fesselnde Erotikszenen legt. Ich werde sicherlich noch andere Werke von der Autorin lesen, da ich wie gesagt mit einem anderen Werk schon ganz gute Erfahrungen gemacht habe, aber leider gehört Wintermond nicht zu meinen Favoriten.



Fazit

Leichte Kost mit Schönheitsfehlern, aber für zwischendurch okay.

Bewertung

Cover: 1/6

Inhalt: 4/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:    2/6

Protagonisten:  3/6

Gesamtpunktzahl:  15 Punkte von 30 Punkten





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