Samstag, 27. Februar 2016

Rezension zu Resurrection Inc. von Kevin J. Anderson



Autor/in: Kevin J. Anderson
Erscheinungstermin: 02.10.2015
Seiten: 400 Seiten
Genre: Zukunft, Science Fiction



















Die Firma Resurrection Inc. lässt die Toten wiederauferstehen. Ausgestattet mit einem Mikroprozessor im Gehirn, einem synthetischen Herzen und künstlichem Blut, wird aus einer frischen Leiche ein Hausdiener für jedermann. Für den entrichteten Kaufpreis erhält man einen vorprogrammierten Diener, dessen Erinnerungen an sein letztes Dasein völlig erloschen sind. Vermutlich. Doch dann war da noch Danal. Er war das Opfer einer fortwährend wachsenden Organisation geworden, die sich Neosatanisten nennen. Dieser Kult strebt nach einem eigenen Himmel, den er in den Tiefen der Hölle sucht. Danal wird von ihnen ermordet und von der Firma Resurrection Inc. zurückgebracht. Doch er fängt an, sich an sein letztes Leben zu erinnern. Bald weiß er wieder, wer ihn ermordet hat, wer er gewesen ist und welche Pläne Resurrection Inc. noch verfolgt.




Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Ich finde es wirklich toll und kann mich daran nicht satt sehen. Leider passt es nicht so sehr zu dem Inhalt wie ich mir wünschen würde. Und ich weiß nicht wieso, aber für mich ist die Grundfarbe des Buches weiß. Das kam mir beim Lesen ständig in den Kopf. 

Die Firma Resurrection Inc. erschafft aus den Toten der Welt sogenannte Diener. Sie sind im Grunde eine leere Hülle, ausgestattet mit künstlichem Blut und einem vorgegebenen Wissen. Sie sollen so die gewünschten Aufgaben erfüllen. Sie stellen keine Fragen und denken nicht selbstständig. Zumindest in der Theorie, denn es soll sich herausstellen, dass jede gute Technik auch einen Fehler hat und in diesem Fall ist Danal dieser Fehler. Denn er denkt selbständig und erinnert sich an sein Leben, viel schlimmer hätte es für seine Mörder nicht kommen können. 

Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass ich mit dem Schreibstil so gut zurecht kommen würde. Ich lese wenig "zukunftliches". Die vielen neuen Begriffe und Welten verwirren mich meistens. Hier bin ich außerordentlich gut zurecht gekommen. 

Der Autor erzählt abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven und so lernt man unterschiedliche Sichtweisen kennen. Das verleitet den Leser dazu sich selbst Gedanken über diese Art von Zukunft zu machen und sich auch zu überlegen welche Meinung man zu dem Grundthema der "Diener" hätte. 

Für mich hat das Buch neben den Zukunftsvisionen vor allem das Genre Thriller stark abgedeckt. 

Als Leser lernt man vorwiegend Danal kennen. Er ist der Protagonist mit dem größten Anteil der Geschichte. Man könnte auch sagen, er ist der Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Er wird als Diener ins Leben zurück geholt und merkt ganz schnell, dass irgend etwas nicht stimmt. Sowohl mit sich als auch mit seinem Herren. Danal ist klug und anpassungsfähig. Doch er hat nicht mit dem gerechnet, dass er herausfindet... .

Es gibt noch andere Protagonisten, jeder aus einem anderen Licht der Geschichte beleuchtet, aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen. Sie alle haben ihre eigene Verbindung zu Resurrection Inc.

Mich konnte das Buch bis zum Ende gut unterhalten. Einige Längen sind vorhanden, aber der Autor steckt gern viel Liebe ins Detail, das bemerkt man als Leser. Für Fans von Zukunfts Abenteuern auf jeden Fall lesenswert!

An dieser Stelle gilt mein Dank dem Verlag für das Rezensionsexemplar!


Fazit

Kevin J. Anderson beschwört Geschichten herauf, die den Leser fesseln und in neue Welten führen. 







4 von 5 Salatköpfen 




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