Sonntag, 7. Februar 2016

Rezension zu Fashionkill von Dinah Doemer



Autor/in: Dinah Doemer
Verlag: Self Publishing
Erscheinungstermin: 04.11.2015
Seiten: 369 Seiten
Genre: Thriller, Roman


















Früher Nachmittag, endlich Schulschluss. Julia reagiert entspannt auf den Mann mit der Kamera, der sie vor dem Tor anspricht und sich nach ihrer Modeschule erkundigt. Ehe sie sich versieht, hat sie ihm von Marie erzählt, ihrer besten Freundin, die in Paris als Model arbeitet. Von ihrem geplatzten Traum, mit ihr zusammen dort Karriere zu machen. Als er ihr anbietet, sie für ein Modelbook zu fotografieren, glaubt Julia an ihre große Chance. Stunden später sieht sie sich dem toten Fotografen gegenüber.


Das Cover fällt einem sofort auf und es passt sehr gut zum Inhalt und vor allem auch zur Stimmung der Geschichte. 

Julia hasst ihr Leben in Frankfurt, sie vermisst ihre beste Freundin Marie, diese ist in Frankreich und lebt ihren Traum als Model. Julia möchte nichts sehnlicher als zu ihr und gemeinsam den Traum vom Model leben. Stattdessen sitzt sie auf der Modeschule fest. Bis sie dort an einem Tag von einem Mann angesprochen wird und die Chance ihres Lebens sieht. Nur leider ist nicht alles Gold was glänzt, dass  muss auch Julia schnell feststellen. 

Ich muss sagen, ich habe eigentlich nur mit einem Handlungsstrang gerechnet, nämlich dem um Julia und Marie. Recht schnell stellte ich fest, dass es sich um verschiedene aber verwobene Handlungsstränge handelt. Jeder für sich hängt natürlich mit der Hauptgeschichte zusammen ist aber mit einem anderen Hauptthema verbunden. 

Für mich war es an einigen Stellen etwas zu lang und zu weit ausgeführt, manchmal wird es dadurch ein wenig zäh. Dennoch liest man gerne weiter, weil man doch erfahren will wie es weiter geht. 

Die Stimmung der Geschichte ist recht düster, vor allem, weil auch ernstere Themen angesprochen werden. Sowohl der Tod natürlich als auch die Modeindustrie an sich mit ihren "Fehlern" und "Problemen" wird thematisiert. Hier wirkt es für mich sehr offensichtlich, dass die Autorin sehr gut auch Hintergründe recherchiert hat. Ein Plus für den Inhalt. 

Julia als Protagonistin ist jung und naiv und manchmal auch dumm. Je mehr man sie als Leser kennenlernt, desto unsympathischer wird sie einem. Sie lügt um ans Ziel zu kommen, verschwindet einfach um vor der Wahrheit um dann im nächsten Schlamassel zu landen. Ihr ist das nicht so bewusst, aber sie muss schnell feststellen, dass auch Marie sich verändert hat. Manche Entscheidungen kann man nicht zurück nehmen, das muss Julia schmerzlich erfahren. Aber manchmal ist das Leben der beste Lehrer...



Fazit

Eine gute Geschichte mit einem großen Spritzer Tatsachen, die mich wirklich gut unterhalten haben. 









4 von 5 Salatköpfen 





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