Montag, 15. Februar 2016

Rezension zu Digby #01 von Stephanie Tromly




Autor/in: Stephanie Tromly
Übersetzung: Sylke Hachmeister
Erscheinungstermin: 22.02.2016
Seiten: 291 Seiten
Genre: Jugendbuch, Krimi

















Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. Ein ganz normaler Tag mit Digby: Bei Digby muss man auf alles gefasst sein. Das war Zoe in dem Moment klar, als sie seine Bekanntschaft machte. Nicht klar war ihr allerdings, dass sie mit ihm auch gleich von einer gefährlichen Situation in die nächste geraten würde. Denn Digby setzt alles daran, den Fall seiner kleinen Schwester, die vor acht Jahren entführt wurde, aufzuklären.Wie er es aber anstellt, dass Zoe mit ihm bei einem Gynäkologen einbricht,kurzzeitig auf der Polizeiwache landet und an einen Drogenhändlerring gerät? Keine Ahnung. Nur eines weiss sie genau: Ein Plan B wäre jetzt gerade sicher nicht verkehrt. 

Bei Stephanie Tromlys Held Digby muss man sich auf spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau gefasst machen, immer mit einer Prise schrägem Humor gewürzt und einem besonders lässigem Dedektiv a l? "Sherlock".


Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Leseexemplar.  

Das Cover finde ich für dieses Buch wirklich perfekt. Es passt zur Stimmung, gibt den Charme des Inhalts super wieder und verrät dennoch nichts über den Inhalt. Ich hoffe das die nächsten Bücher dieser Reihe dazu passen. Ich bin gespannt. 

Ich muss sagen, der Schreibstil der Autorin ist wirklich einnehmend. Innerhalb von ein paar Seiten hatte die Autorin mich bei Digby und seiner verrückten Art. Der Humor ist so englisch und schwarz, dass ich ein paar Mal laut gelacht habe beim Lesen. Auch wenn es irgendwie fies war.

Zoe ist mehr als irritiert, als eines schönen Tages ein Junge, der sich als Digby vorstellt, vor ihrer Haustür steht. Zoe ist "not amused" und fragt sich ob Digby ein Stalker ist, vor allem als sie erfährt was er von ihr will. Doch je öfter sie mit Digby zu tun hat, desto neugieriger wird sie auf seine "Ermittlungen". Gezwungener Maßen hilft sie ihm und plötzlich gerät ihr ganzes Leben aus den Fugen... .

Zoes Eltern haben sich getrennt und eigentlich ist ihr Leben schon geplant. Sie hasst es bei ihrer Mutter zu sein und arbeitet nur darauf hin, bald eine Schule in der Nähe ihres Vaters zu besuchen. Dann trifft sie auf Digby und je näher sie ihn kennenlernt, desto mehr verändert er das Denken von Zoe. Sie beginnt über Dinge nachzudenken die vorher kein Thema für sie waren. Neben all den Abenteuern entwickelt Zoe endlich Rückrat und Charakter. Sie findet sich selbst würde ich sagen.  

Digby ist am Anfang so schwer zu durchschauen. Er ist ein Typ den man als "komischen Kauz" abstempelt. Aber hinter seiner Fassade verstecken sich Mut, Liebe, Charakter und ganz viel Humor und vor allem Wissen.

Digby und Zoe bekommen bei ihren gefährlichen Ermittlungen Hilfe und ich habe es sehr genossen das Geschehen zu verfolgen. Ich habe lange nichts gelesen, dass so erfrischend war.  
Die Autorin beschreibt einfühlsam die Schwächen der Protagonisten und als Leser empfindet man mit Ihnen. Jeder hat seine eigenen Probleme, und es gibt auch sehr ernste Stellen in diesem Buch, dennoch überwiegt für mich der Teil, bei dem man einfach lächelnd auf dem Sofa sitzt und das Buch genießt. 

Ich hoffe auf baldigen Nachschub.



Fazit

Ein Buch, dass mit Spannung aber vor allem mit seinen speziellen Charakteren überzeugt.









5 von 5 Salatköpfen 




























Kommentare:

  1. Huhu,

    das Buch klingt wirklich gut. Wenn ein Buch zum Lachen bringt, ist es ja schon super. Sowas mag ich gerne.
    Durch deine Rezension möchte man Digby gleich mal kennenlernen :-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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    1. Vielen Dank. Ich fand es auch wirklich toll und kann es unbedingt empfehlen ;) liebe Grüße julia

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