Freitag, 29. Januar 2016

Rezension zu Papierschwalben im Abendwind von Stefan Steinmetz



Autor/in: Stefan Steinmetz
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungstermin: 10.09.2015
Seiten: 252 Seiten
Genre: Roman




















Bastian lebt in einem Hochhaus in Homburg-Erbach. Er hat es schwer. Zu Hause und in der Schule wird er schikaniert. Da trifft er eines Abends auf dem Dach des Hochhauses ein bezaubernd schönes Mädchen. Er freundet sich mit dem Mädchen an. Helga ist anders als andere Mädchen. Was Bastian wundert: sie geht ständig barfuß und er kann sie nur nachts treffen. Eines Tages kommt er hinter das Geheimnis seiner Freundin. Sie ist ein Vampir und ernährt sich von Blut.



Mein herzlicher Dank gilt dem wirklich netten Autor für das Rezensionsexemplar. 

Ich muss sagen, ich habe bei dem Klappentext schon einige Erwartungen gehabt an das Buch. Dann kam es per Post und ich muss sagen, das erste was mir auffiel war das Cover. Ich musste mich zweimal vergewissern, dass ich auch das richtige Buch in den Händen hielt. 

Das Cover passt für mich überhaupt nicht zum Inhalt. Ich hätte passend zum Klappentext eher mit einem gezeichneten Bild von Bastian und Helga gerechnet. Einfach etwas mit mehr Verspieltheit. Das auch zum Thema Jugendbuch passt. 

Der Anfang des Buches war sehr vielversprechend. Der Autor bleibt geheimnisvoll und als Leser liest man gerne zügig weiter um mehr herauszufinden. Mir persönlich ist die Schrift viiiiiiel zu klein, ich bin Vielleser, allerdings begrüßen meine Augen das nur bedingt. 

Durch einzelne Absätze hat der Autor das Buch gegliedert und so die Protagonisten und die Sichtweisen voneinander getrennt. Für mich übersichtlich und gut erkennbar. 

Bastian hat es in seinem Leben nicht leid. Was Liebe ist, vor allem elterliche weiß er zwar, aber von Zuhause kennen tut er es nicht. Er ist bemitleidenswert, aber dennoch versucht er das schöne am Leben zu sehen. 

Helga hat ein Geheimnis und dennoch ist es vor allem die Einsamkeit, die ihr Leben bestimmt. Im Herzen ist sie immer ein kleines Mädchen geblieben. 

Ich muss sagen, das klang für mich alles soooooooo gut. Ich mochte auch die Geschichte von Helga und Bastian sehr, auch der tiefere Sinn dieser Geschichte war für mich gut durchdacht, leider muss ich sagen, dass vor allem die Stellen mit dem Hausmeister mich wirklich gestört haben. Ich weiß Umgangssprache muss sein und passt sicherlich auch zum Stil, aber Sorry, das geht in meinen Augen einfach zu weit. Das ist auch der Punkt an dem ich es 1) nicht mehr als Jugendbuch empfehlen würde und 2) an dem die Geschichte für mich an Liebe und Fluss verloren hat. 

Ich denke, ohne den Hausmeister und mit einem passenden Cover wäre die Geschichte empfehlenswert, vielleicht dennoch nicht als Jugendbuch. So muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht überzeugen konnte. Obwohl die Grundidee vielversprechend ist. 


Fazit

Leider ist dieses Buch für mich als Jugendbuch wenig geeignet. Die Grundidee ist gut, aber leider wurde sie für mich nicht ins richtige Licht gerückt. 








2 von 5 Salatköpfen 




























Kommentare:

  1. Hallo Julia,

    auf dieses Buch bin ich wegen des Klappentextes auch schon gestoßen, aber das Cover hat mich extremst abgeschreckt. Und da ich auch nicht auf Vampir-"Liebesschnulzen" stehe, habe ich mich dann dagegen entschieden.

    LG Steffi

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    1. Liebe Steffi, ja leider ist das Cover so schlecht gewählt. Vielleicht ändert sich daran ja nochmal etwas ;) Liebe Grüße Julia

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