Samstag, 3. Oktober 2015

Rezension zu Jeden Tag ein bißchen mehr von Louisa Reid


Titel: Jeden Tag ein bisschen mehr
Autor/in: Louisa Reid

Übersetzung: Karin König
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungstermin: 24.09.2015
Seiten: 560 Seiten
Genre: Jugendbuch 




*Reinlesen














Autor/in

Louisa Reid ist glückliche Mutter von zwei Töchtern, die sie jeden Tag zum Lachen bringen. Ihre Texte hingegen waren schon immer ungewöhnlich – so ungewöhnlich, dass ihre kleine Schwester manchmal bei der bloßen Beschreibung der Textideen zu schluchzen anfing. Für ihr Debüt ›In deinem Licht und Schatten‹ wurde die Autorin mit Lob überschüttet, und der Text rührte – wie könnte es anders sein – viele Leser zu Tränen. Louisa Reid lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Cambridge.
Quelle: Verlag

 

Klappentext


„Ich bin dreimal gestorben, bevor ich das Alter von fünf Jahren erreicht habe. Vielleicht ist ‚krank‘ mein gesund.“


Audrey ist nicht wie andere Mädchen. Sie hat keine großen Träume, sondern wünscht sich einfach nur ein normales Leben. Als sie mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder in ein abgelegenes Haus zieht, nimmt sich der Nachbarsjunge Leo der Neuankömmlinge an. Doch mit Audreys Körper scheint irgendwas nicht zu stimmen. Audrey ist krank, ohne dass ihre Krankheit einen Namen hat. Ihre Mutter und ihr Bruder wollen ihr Bestes, doch was ist das Beste? Für sie? Für die Familie?



Meine Meinung


Ich finde das Cover ist mit wahnsinnig viel Liebe erstellt. Ob es zur Geschichte passt? Es ist ein Cover, dass die Stimmung der Geschichte gut überträgt finde ich. Aber ansonsten hat das Cover keine Verbindung zum Inhalt des Buches und verrät auch entsprechend nichts. 

Audrey zieht mit ihrem Bruder und ihrer Mutter ins Grange House. Ein altes Haus für Audrey "am Ende der Welt". Schnell schließt sie Freundschaft mit Leo, dem Jungen der in dem benachbarten Haus mit seiner Mutter lebt. Doch das Leben der beiden ist kompliziert und vor allem Audrey sticht immer wieder stark hervor. Können Sie gemeinsam die Widrigkeiten überstehen?


Der Klappentext hat so wenig verraten über den Inhalt, da musste ich unbedingt in dieses Buch schnuppern. Und ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe. 



In diesem Buch geht es vor allem um Krankheiten. Sichtbare und vor allem die Unsichtbaren, die die Menschen mit sich auf ihrer Seele umhertragen. 



Als ich das Buch begonnen habe ist mir gleich der schöne Schreibstil aufgefallen. Die Autorin findet schöne Worte für die Umgebung und Gefühle, sie umschreibt sehr schön und überträgt sehr gut Stimmungen. 



Ich habe mich oft gefragt, wer denn eigentlich krank ist. Diese Frage besteht auch bis zum Schluss für mich. Man ahnt hin und wieder etwas, aber ich habe mich nicht abhalten lassen das Buch bis zum erschütternden Ende zu lesen. Die Autorin erzählt im Wechsel zwischen Leo und Audrey, dadurch kommen die Gefühle beider Seiten sehr gut herüber. 



Audrey ist mit ihren 16 Jahren eine Träumerin und wenn sie kann flüchtet sie oft vor der Realität in ihren Kopf. Sie liebt ihre Familie und kümmert sich rührend um ihren Bruder. Trotz ihrer negativen Gedanken versucht sie oft gegen diese zu kämpfen. Als sie Leo begegnet scheinen sich zwei Menschen gefunden zu haben. Ob sie sich stützen oder retten, das muss der Leser schon selbst herausfinden. 

Auf jeden Fall ein Buch für die regnerischen Tage, aber wer dramatische Bücher nicht mag, dem würde ich davon abraten. Alle anderen ZUGREIFEN!





                                                   Fazit 


Ein Buch für alle die Dramatik und ein überraschendes Ende mögen. 



Bewertung

Cover: 6/6

Inhalt: 6/6

Grundidee: 6/6 

Umsetzung: 6/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 30 Punkte von 30 Punkten




                                                             

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