Freitag, 21. August 2015

Rezension zu Die Töchter der Elfe - Schicksalstanz - von Nicole Boyle Rodtnes - Band 1 -


Die Töchter der Elfe - SchicksalstanzTitel: Die Töchter der Elfe 
- Schicksalstanz - Band 1 - 


Autor/in: Nicole Boyle Rodtnes
Übersetzung: Christel Hildebrandt
Verlag: Beltz und Gelberg
Erscheinungstermin: 13.06.2015
Seiten: 282 Seiten
Genre: Fantasy, Jugend




*Reinlesen












Autor/in

Nicole Boyle Rødtnes ist eine dänische Schriftstellerin. Sie wuchs in Kopenhagen auf und besuchte eine Schule für Kinder- und Jugendliteratur. Sie schreibt v.a. Fantasy- und Kinder- und Jugendbücher. Der fantastische Jugendroman "Die Töchter der Elfen" ist ihr erstes ins Deutsche übersetztes Werk und Auftakt zur gleichnamigen Reihe.

Klappentext

Das Schicksal ist unerbittlich und unaufhaltsam ... Mit ihren magischen Tänzen ziehen die Schwestern Rose, Azalea und Birke alle in den Bann. Die Mädchen wirken wie normale Teenager, aber in Wahrheit sind sie Elfen wie ihre verstorbene Mutter und brauchen die Energie der Menschen, um überleben zu können. Ein Geheimnis, das ihr Vater um jeden Preis zu schützen versucht. Als der attraktive Malte neu in die Schule kommt, gerät das abgeschottete Leben der Mädchen durcheinander. Birke verliebt sich haltlos in ihn, aber eine Beziehung zwischen ihnen beiden darf nicht sein. Während Malte beginnt, verbotene Fragen zu stellen, weil Birke ihn abweist, wird eine tote Elfe im Wald gefunden – und das Unheil nimmt seinen Lauf ...


Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr ansprechend und lässt darauf schließen, dass es sich um Birke bei der jungen Dame handelt. Ansonsten ist es gut gewählt, aber drei tanzende Elfen hätte ich auch schön gefunden. 

Birke, Azalea und Rose sind Elfen. Sie leben bei ihrem Vater unerkannt unter den Menschen. Nur ein winziges "Loch" lässt sie als Elfen erkennen, natürlich verstecken sie es wohl bedacht. Sie müssen tanzen, denn die Emotionen der Menschen verleiht ihnen Kraft und stillt ihr Verlangen danach. Ihr Vater organisiert das alles und es gab nie Probleme. Doch dann findet Birke eine tote Elfe im Wald, ertrunken im See. Birke beginnt Fragen zu stellen, und auf einmal verändern sie und ihre Schwestern sich. Was steckt nur dahinter?

Ich fand die Grundidee toll und bin sehr glücklich mit der Umsetzung. Normalerweise mag ich Elfengeschichten so gar nicht. Ich komme meist nicht richtig rein und mich nervt das "übermenschliche" und "wunderschöne". Bei Schicksalstanz jedoch ist das so ganz anders. Sehr realistisch erzählt die Autorin die Geschichte der drei Elfen und ihrer Sorgen und Nöte. Natürlich gibt es auch Magie, aber diese passt sich toll an die Elfen an. Ich bin wirklich glücklich, dass ich dieses Buch gelesen habe. So habe ich endlich ein Elfenbuch gefunden, welches ich mag. ;) 

Vielleser von Elfengeschichten werden vielleicht ein wenig am Spannungspegel meckern, der steigt erst ab Mitte des Buches. Aber ich finde dieses Buch bietet so viele andere schöne Punkte, dass man es einfach genießen kann ohne Adrenalinschub. 

Birke, Azalea und Rose sind so unterschiedlich wie es nur geht. Azalea ist wie ihr Vater, sie pflichtet ihm immer bei und ist auch ohne seine Gegenwart sein Sprachrohr. Rose ist etwas flippig und ständig auf der Suche nach der Liebe. Und Birke, sie ist unerfahren und vielleicht ein wenig naiv, aber alle drei gemeinsam sind liebenswert und ein eingeschworenes Team. 




                                                   Fazit

Ein lesenswerter Auftakt! Mehr davon! 



Bewertung


Cover: 5/6

Inhalt: 6/6

Grundidee: 6/6 

Umsetzung: 6/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 29 Punkte von 30 Punkten




                                                             

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