Freitag, 17. Juli 2015

Rezension zu Monday Club - Das erste Opfer - von Krystyna Kuhn


Titel: Monday Club - Band 1 - 
Das erste Opfer


Autor/in: Krystyna Kuhn

Verlag: Oetinger
Erscheinungstermin: 17.07.2015
Seiten: 384 Seiten
Genre: Jugendbuch




*Reinlesen











Autor/in

Krystyna Kuhn, Nummer sieben von acht Kindern, wurde in Würzburg geboren. Sie hat auf dem Dachboden lesen gelernt und sich dort Geschichten ausgedacht. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik, Russisch, Polnisch und Kunstgeschichte in Würzburg, Göttingen, Moskau und Krakau. Nach dem Studium schrieb Kuhn zunächst Fachbücher, bis sie im Jahr 2000 beschloss, Schriftstellerin zu werden. 2001 erschien ihr erster Roman "Fische können schweigen", gefördert durch das Literaturhaus München, der sofort für den Frauenkrimipreis nominiert wurde. Nach sechs Romanen für Erwachsene entdeckte sie ihre wahre Leidenschaft: Bücher über und für Jugendliche. Die Erfolgsserie "Das Tal" erschien 2012 bis 2014 in acht Bänden und wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Krystyna Kuhn lebt zwar jetzt wieder in der Nähe ihrer Großfamilie, aber zu Hause ist sie überall. Nicht nur in ihren Büchern. 
Quelle: Verlag

 

Klappentext

Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit! Die sechzehnjährige Faye Mason leidet seit früher Kindheit unter idiopathischer Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind. Eine Tote, die lebt, und eine schlaflose Heldin, deren Alpträume wahr werden: der erste Band der Mädchen-Mystery-Trilogie der Extraklasse!
Quelle: Amazon


Meine Meinung

Das Cover fällt einem sofort ins Auge finde ich. Sowohl farblich als auch vom Motiv her. Das Cover sagt nichts über die Geschichte aus, das mag ich und in diesem Fall ist das auch ganz gut so.


Faye hat eine seltene Schlafkrankheit, dadurch fällt es ihr schwer, Realität und Traum voneinander zu unterscheiden. Nach den langen Ferien plant Faye endlich mit ihrer besten Freundin Amy zu quatschen. Doch dazu kommt es leider nicht, denn ihre Freundin stirbt bei einem Autounfall. Doch Faye begegnet Amy eines Nachts plötzlich. Wird sie jetzt verrückt? Und was hat der Monday Club mit alldem zu tun?



Ich muss sagen ich hatte wirklich Probleme in die Geschichte zu kommen und die ersten Seiten waren lahm. Die Kapitel sind für die Spannung kurz gehalten aber auch das konnte mich am Anfang nicht begeistern. Ich fand vor allem diesen "amerikanischen Kleinstadtstil" etwas aufgesetzt. Ich weiß nicht ob eine Geschichte in Deutschland spielend schlechter ankommt bei den Lesern. Als ich dann in die Geschichte endlich eintauchen konnte stieg der Spannungspegel rasant an und das Ende hat es voll raus gerissen. Danach wollte ich direkt den zweiten Band haben! Aber das geht ja leider nicht... . 



Die Grundidee ist mal etwas neues und hat mich wirklich gepackt. Ich fand die Umsetzung gerade am Anfang echt schleppend muss aber sagen, dass die Autorin sich da wirklich gesteigert hat. Die Charaktere in dem Buch sind speziell und viele sind nicht was sie scheinen, ich denke da gibt es in den Folgebänden noch Überraschungen. 



Faye als Protagonistin ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Sie ist nett, lieb, gute Schülerin, sie ist mir zu perfekt. Zum Glück ändert sie ihr Verhalten ein wenig und sie geht aus sich heraus. Auch überdenkt sie viele ihrer vergangenen Entscheidungen und ändert ihre Einstellung zu manchen Menschen. Das sorgt für Veränderungen.



Alles in Allem ein sehr lesenswerter Auftakt. Für mich zwar mit Schwächen gerade am Anfang aber wenn die Autorin die nächsten Bände auch solche Steigerungen vollbringt wird das eine MEGA Trilogie. 


                                                   Fazit 

 Ein guter Auftakt mit einem Kracher Ende.



Bewertung

Cover: 5/6

Inhalt: 4/6

Grundidee: 6/6 

Umsetzung: 5/6

Protagonisten: 5/6

Gesamtpunktzahl: 25 Punkte von 30 Punkten




                                                             

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