Montag, 6. Juli 2015

Rezension zu Landsby von Christine Millman

Titel: Landsby
Verlag: Self Publishing
Erscheinungstermin: 
Seiten: 288
Genre: Fantasy













Autor/in


Christine Millman wurde in einem beschaulichen Kurort in Hessen geboren. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Erzieherin und später noch zur Mediengestalterin. Die Liebe zu Büchern und dem Erfinden von fantastischen Geschichten, entdeckte sie bereits als Teenager, doch erst vor wenigen Jahren begann sie damit, diese Geschichten auch aufzuschreiben. Mittlerweile vergeht kein Tag, an dem sie nicht vor ihrem Laptop sitzt und in die Tasten haut.



Klappentext



Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. 
Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: 
Sie muss aus der Kolonie fliehen. 

Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ... 



Meine Meinung



Das Cover finde ich recht schön, wenn auch nicht unbedingt viel sagend. Das Mädchen auf dem Bild soll sicherlich Jule die Hauptprotagonistin darstellen. Die Farben finde ich schön gewählt und auch der Stil des Covers gefällt mir ganz gut.

Eine spannende Geschichte. 

Mich hat die Autorin auf jeden Fall wieder in ihren Bann gezogen. Eine Weltansicht, die nicht so undenkbar und abwegig ist.

Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen. Die Menschen wurden von einem Virus angefallen, nur wenigen gesunden Menschen leben in Kolonien. Außerhalb der Kolonien leben die sogenannten Mutanten. 

Jule ist die Tochter eines Mannes der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass seine Tochter fruchtbar ist. Sie soll an dem Reproduktionsprogramm teilnehmen. Für Jule bedeutet dies allerdings das Ende ihres bisherigen Lebens und, dass sie nie ein "normales" Leben führen wird.

Das Buch ist komplett auf die Hauptprotagonistin abgestimmt. Auf Jule und ihre Sicht der Dinge.
Leider fand ich Jule hier und da ein bisschen naiv und unsicher. Sie wächst zwar in der Geschichte noch ein bisschen aber ich hätte sie gerne von Anfang an stärker gesehen.
Mir hat die Geschichte trotzdem gut gefallen, ein paar Überraschungsmomente waren gegeben und der Spannungspegel blieb stetig oben wie ich finde.

Landsby ist eine gelungene Geschichte mit ganz kleinen Schwächen, mit denen ich allerdings leben kann. Es ist auf jedenfall ein lesenswertes Buch. 


Fazit


Eine schöne Dystopie auf deren zweiten Teil ich sehr gespannt bin.

Bewertung



Cover:  4/6

Inhalt: 5/6

Grundidee 6/6

Umsetzung 5/6

Protagonisten: 4/6

Gesamtpunktzahl:  24 Punkte von 30 Punkten





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