Donnerstag, 2. Juli 2015

Rezension zu Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit von Josin L. McQuein

Titel: Arclight
Autorin: Josin L. McQuein
Verlag: Egmont Ink
Übersetzung: 
Erscheinungstermin: 3. April 2014
Seiten: 352
Genre: Dystopie










Autor/in

Josin L. McQuein ist in Texas aufgewachsen und lebt heute mit drei verrückten Hunde-Ungetümen in einer beschaulichen Kleinstadt, in der Autobahnen und ein ständig verfügbarer Internetzugang noch immer reine Fantastik sind. Sich vorzustellen, dass die Welt in völliger Dunkelheit versinkt, fiel ihr deshalb erstaunlich leicht.

Klappentext


Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur das „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch!



Meine Meinung

Das Cover ist düster und verrät uns nicht wirklich etwas über die Geschichte. Man sieht einen Menschen darauf, ich gehe einfach mal davon aus, dass es Marina die Hauptprotagonistin darstellen soll. Alles in allem ist es passend für das Buch wenn auch ein wenig zu nichtssagend im Allgemeinen wie ich finde. Ich hätte lieber das "Arclight" abgebildet und diesen Menschen davor stehen lassen...im dunkeln. ;) Aber das ist mein übliches Cover Gemecker.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die ist mein erstes Buch von dieser Autorin. Also ging ich ohne größere Ansprüche und Vorstellungen an das Werk.
Die Idee hinter „Arclight“ finde ich klasse und es gab auch einige überraschende Wendungen, die die Spannung gehalten haben. 

Das Leben im "Arclight" finde ich sehr gut dargestellt, es fiel mir sehr leicht mich direkt in das Buch hineinzufinden.

Marina wurde vor zwei Monaten im sogenannten Grau der Steppe gefunden, als einzige Überlebende. Viele kamen ums Leben um Sie zu retten. Seitdem lebt sie mit den anderen Menschen im Arclight, einer Lichtkupel, denn nur im Licht ist man vor den Blassen sicher. 
Marina hat es nicht leicht, alle scheinen sie zu hassen. Alle machen sie für den Tod von neun Menschen verantwortlich, nur weil sie gedacht haben, dass Marina etwas Besonderes sei. Ein Mädchen welches der Dunkelheit trotzt und die Blassen überlebt hat. 
Marina hat aber leider ihr Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr von dem Leben ausserhalb des Arclights.

Eine Freundin hat sie in der kurzen Zeit nur eine gefunden, ansonsten ist sie auf sich gestellt. Sie ist eine Vollwaise. 
Und dann ist da Tobin, dessen Vater ebenfalls bei Marinas Rettungsaktion gestorben ist. Er ist eher der undurchsichtige Typ. Er und Marina freunden sich an...irgendwie. Und Gefühle kommen ins Spiel.

Es ist ein solides aber dennoch ausbaufähiges Debüt, dass leider hier und da seine Schwächen hat. Die Protagonisten könnten stärker ausgeprägt sein und leider fehlen mir auch ab und an mal die Hintergrundinformationen. Die Spannung durch die Bedrohungen, Morde und Überfälle sorgt dennoch für reichlich Spannung. Alles in allem ist das Buch kein schlechter Auftakt zu einer Reihe.

Fazit

Solide aber ausbaufähig.

Bewertung

Cover:  5/6

Inhalt: 3/6

Grundidee 3/6


Umsetzung 3/6

Protagonisten: 3/6


Gesamtpunktzahl:  17 Punkte von 30
 Punkten 




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