Dienstag, 28. Juli 2015

Blogtour "Der tiefe Fall von Cecilia Price" von Kelly Fiore - Thema Schuld

Willkommen zur Blogtour "Der tiefe Fall von Cecilia Price" von Kelly Fiore. 
Heute  werde ich Euch einen Einblick in das Thema "Schuld" geben. Gestern gab es bei Ramona einen Einblick in das Thema Verdrängung und Reue. Die anderen Termine findet Ihr wie immer weiter unten. 



Kommt mit zu einem weiteren wirklich interessanten Blogtourtag.




Die Schuld


Der Begriff Schuld wird in der Ethik in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet:

  1. Schuld für die Verletzung wohlverstandener Interessen anderer,
  2. bei jemand anderem aus Dankbarkeit oder wegen eines Versprechens „in der Schuld stehen“ und Schuld/Unschuld als moralische Bewertungskategorie (Lebensführungsschuld).
  3. Schuld bedeutet im moralischen Sinne ein Verstoß gegen das Gewissen


Wir werden uns heute vor alle der mit der Schuld im ethischen Sinne befassen. Genauer gesagt bedeutet das mit der Schuld im tatsächlichen Sinne. 

Klappentext


Notrufzentrale: "Sie haben den Notruf gewählt. Was ist vorgefallen?"
Anruferin: "Mein … mein Bruder ist tot."
Notrufzentrale: "Tut mir leid, sagten Sie gerade, Ihr Bruder sei tot?"
Anruferin: "Ja. Er ist … er ist im Keller. Er atmet nicht mehr."
Notrufzentrale: "Wie ist das passiert? War er verletzt?"

Anruferin: "Er … Ich … Es ist meine Schuld. Ich habe das getan. Ich habe das getan."


Cecilia Price hat ihren Bruder getötet und gesteht dieses sofort. Mit diesem Anerkenntnis ist sie schuldig. 

Sie fühlt sich also nicht nur schuldig, sondern sie ist es tatsächlich. Die Schuld kann sich durch verschiedene Punkte äußern. 

Zum einen kann sie festgestellt werden von außen, durch Beweise. Auch ohne ein Eingeständnis kann man so die Schuld eines Menschen zweifelsfrei klären. 

Und dann gibt es noch die Schuld die man sich selbst eingesteht. Weil man gegen die Regeln der Gesellschaft verstoßen hat oder vielleicht gegen die Gebote Gottes. In diesem Fall steht man wie in Cecilias Aussage sofort zu seinen Taten. 


Folgend aus einer Schuld gibt es natürlich auch Konsequenzen. Wenn man an etwas Schuld trägt, dann bedeutet das nach deutschem Recht, dass aus einem Unrecht auch eine Strafbarkeit folgt. 


Die Schuld wird im Gesetzbuch vor allem nach Vorsatz oder Fahrlässigkeit geregelt. 

Wurde die Tat vorsätzlich und geplant begangen? Oder weil man unaufmerksam war und Vorschriften zum Beispiel beim Arbeitsschutz nicht eingehalten hat?
Hier gilt vor allem die Willensfreiheit, nach welcher der Schuldige sich hätte auch anders entscheiden können. 

Die Schuld bedarf bestimmter Voraussetzungen: 


- Schuldfähigkeit zum Beispiel ob der Beschuldigte vor dem Gesetz bereits haftbar ist, ob er zum Beispiel alt genug ist, oder voll zurechnungsfähig. 

- ob man wusste, dass die Tat verboten war.

Das sind nur einige Beispiele, jede Tat ist auch immer unterschiedlich zu bewerten.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass jede Schuld auch mit Buße oder Sühne eine Wiedergutmachung geleistet werden kann. Das ist zumindest das Prinzip nach dem der Staat und seine Gerichte handeln. 

In vielen Fällen von Schuld wird häufig versucht dem Beschuldigten aus seiner Situation zu helfen. Bei einem Diebstahl zum Beispiel versucht man immer, dass der Beschuldigte durch die Geldstrafe und das Verbot den Laden zu betreten über sein Verhalten nachdenkt und es nicht wiederholt. 


In schwereren Fällen, wie in Cecilias, kann auch ein Aufenthalt in einer Klinik hilfreich sein. Dort wird man betreut und es wird nach dem Grund für die Tat gesucht um so rehablilitiert zu werden. 

Es gibt immer verschiedene Arten von Schuld. Und manchmal sind es die Zufälle des Lebens die einigen von uns Schuld aufladen. Es ist immer wichtig im Auge zu behalten, dass man als unschuldig gilt solange die Schuld nicht eindeutig bewiesen ist. 

Wie es Cecilia Price ergangen ist? Das solltet Ihr unbedingt selbst herausfinden.  Meine Rezension findet Ihr *HIER


Es gibt etwas zu gewinnen!


Im Rahmen dieser Blogtour habt Ihr die Chance eines von zwei Exemplaren von "Der tiefe Fall von Cecilia Price" zu gewinnen. 


Was Ihr dafür tun müsst?

Zu jedem Blogbeitrag gibt es eine Frage in den Kommentaren zu beantworten. Für jede beantwortete Frage bekommt ihr ein Los und damit eine mögliche Gewinnchance. Am Ende der Tour könnt ihr also mit bis zu sechs Losen in unserem Lostopf vorhanden sein. 

Viel Glück!




Die Stationen der Blogtour:

24.07. bei Nicole
25.07. bei Kathleen
26.07. bei Laura
27.07. bei Ramona
28.07. bei uns auf der Lesewelt
29.07. bei Natascha


Wie wichtig ist es für Euch, jemandem zu verzeihen der einen Fehler gemacht habt. Oder wurde Euch selbst schon einmal ein Fehler verziehen?


Teilnahmebedingungen: 

  1. Die Teilnahme ist bis einschließlich zum 2. August 2015 möglich. Am Montag darauf erfolgt die Auslosung, die Gewinner werden im Laufe dieses Tages auf allen Blogs verkündet.
  2. Es muss eine gültige Kontaktmöglichkeit (e-Mail Adresse) angegeben werden (Eintragung ins Kontaktformular genügt, alternativ könnt ihr eure e-Mail Adresse auch per Mail an uns schicken)
  3. Wie oben beschrieben gibt es pro beantwortete Frage ein Los.
  4. Um zu gewinnen solltet ihr min. 18 Jahre alt sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben
  5. Die Gewinner erklären sich damit einverstanden, dass ihre Namen im Rahmen des Gewinnspiels genannt werden und ihre Adressen zwecks Buchversand an den Coppenrath Verlag übermittelt werden.
  6. Die Gewinner werden per e-Mail benachrichtigt und haben dann eine Woche Zeit ihre Adresse mitzuteilen.









Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    nun für mein Leben und meiner Gefühlswelt ist es sehr wichtig mit allen Leuten, möglichst im Reinen zu sein und dazu gehört auch das Verzeihen/Vergessen und Vergeben.

    LG..Karin...

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  2. Hallo, ein sehr interessanter Beitrag :-)
    ich finde das Verzeihen, genauso wie Versöhnung sehr sehr wichtig ist.Ich mag es überhaupt nicht, wenn jemand nachtragend ist.
    Lg Lena

    Erreichbar wäre ich unter : BlueOcean8519@aol.com

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  3. Das Thema Schuld finde ich sehr interessant. Ich finde, dass manchmal viel zu schnell jemand für schuldig empfunden wird. Obwohl man gar keine Hintergründe kennt.
    In diesem Fall hat sie sich ja selber schnell zur Schuldigen gemacht. Da bin ich richtig gespannt, wie sie da wieder rauskommt oder ob sie auch wirklich SChuldig ist. Aber ich will nicht abschweifen und zu deiner Frage kommen.

    Ich bin immer sehr nach Harmonie aus. Ich verzeihe sehr schnell. Was ich nicht leiden kann ist, wenn man mich anlügt und wenn es dann auch noch rauskommt weiter zu lügen. Sowas kann ich immer schlecht verzeihen. Man sollte zu seinen Fehlern stehen können. Ansonsten verzeihe ich schnell und vergesse auch schnell warum ich auf jemandem böse war :-D.

    Danke für den tollen Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  4. Huhu,
    die Frage ist sehr interessant. Es gibt da ja so einen schönen Spruch "Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt."
    Und den finde ich leider nur allzu wahr. Fehler fallen in der Regel viel mehr auf und man lenkt zu schnell seinen Blick auf sie. Dabei ist niemand perfekt und jeder macht Fehler. Nur durch Fehler lernt man.
    Und Ich glaube viele Menschen verwechseln verzeihen/vergeben oft mit vergessen. Es gibt ja durchaus Dinge die man nicht einfach so übergehen kann. Schwere Vergehen kann man aber sehr wohl auch verzeihen dafür aber nicht vergessen.

    Liebe Grüße, Jenni
    tintenmaedchen@gmx.de

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  5. Hallöchen Julia,

    hmm ich bin äußerst nachtragend, daher gilt für mich wohl eher "Vergeben & Vergessen, weder bin ich Jesus noch habe ich Alzheimer". Ich kann vergeben, aber das Vertrauen ist für immer irgendwie gestört.
    Mail: BooksonPetrovaFire@web.de

    Liebe Grüße Sarah
    http://booksonpetrovafire.blogspot.de/

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  6. Hi!

    Ich finde, Verzeihen gehört irgendwie dazu - Menschen machen Fehler und Fehler können verletzend sein, aber es zeugt von einer gewissen Reife, nicht all zu nachtragend zu sein, denke ich. ;)
    Klar wurde mir auch schon mal verziehen. Mir persönlich ist gegenseitiges Verzeihen sehr wichtig, weil ansonsten immer diese Angelegenheit (oder gleich mehrere) einen vernünftigen Umgang miteinander blockiert, weil sie irgendwie dazwischen steht ...

    LG frostyface
    (lovelylibri[at]gmail.com)

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