Donnerstag, 21. Mai 2015

Rezension zu Zwischen uns die Flut von Eva Moraal - Band 1 -


Titel: Zwischen uns die Flut

Autor/in: Eva Moraal

Verlag: Oetinger
Erscheinungstermin: 01.05.2015
Seiten: 400 Seiten
Genre: Jugendbuch, Dystopie


*Reinlesen








Autor/in


Eva Moraal, 1982 in Schiedam geboren, hat Geschichte studiert und an der Universität von Amsterdam in Zusammenarbeit mit dem NIOD (Institute for War, Holocaust and Genocide Studies) promoviert. "Zwischen uns die Flut" ist ihr Debütroman. 



Klappentext


Zwei Familien, zwei Schicksale. Dazwischen eine Liebe, die nicht sein darf. Als Nina und Max sich ineinander verlieben, steht ein großes Geheimnis zwischen ihnen. Es wird ihre Wege auseinanderreißen und wieder zueinanderführen. Doch die Wahrheit kann zerstörerisch sein. Sie sät Zorn, wo Schuld gesucht wird. Und nur allzu schnell werden aus Opfern Täter. Eine atemlose Jagd nimmt mit einer Entführung ihren Lauf und schon bald ist klar: Nichts ist, wie es scheint.



Meine Meinung

Das Cover ist nach dem Lesen sehr passend. Es verrät so gut wie gar nichts über den Inhalt, lässt so Raum für eigene Fantasien und trifft doch so sehr auf den Punkt. Der blaue Buchschnitt ist natürlich der Kracher und ein Hingucker. 


Der Inhalt ist ebenso einfach wie auch kompliziert und schwierig. Die Welt ist unter Wasser, nur noch wenige Landstriche sind nicht mit Wasser bedeckt. Das Wetter macht den übrigen Bewohnern schwer zu schaffen. Nina ist eine Trockene, sie hat ein Geheimnis, dass niemand auf ihrer neuen Schule erfahren darf. Sie geht nun auf eine staatliche Schule gemeinsam mit Nassen. Dort trifft sie auf Max und von da an ändert sich für Max und Nina alles. 

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Dieses Buch wühlt einen sehr auf, aber im positiven Sinne. Es geht um Vorurteile, Gruppenzwang, Lügen, den Tod und auch um die Liebe. All diese vielen Gefühle prasseln nach und nach auf den Leser ein. Das ist sowohl angenehm als auch am Ende etwas brutal. Dennoch hat mich dieses Buch mit seinen vielen Parallelen in unser Leben nicht in Ruhe gelassen. Vor allem das Thema Gruppenzwang und Diskriminierung sind ein wichtiges Thema. 

Nina hatte als Trockene ein ganz anderes Leben als Max. Sie hat den vollen Lebensstandard, gutes Essen, tolle Klamotten, ihr blieb ihr Leben lang nichts verwehrt, außer der Wahrheit. Sie ist naiv, tollpatschig und unbeholfen im Umgang mit Menschen. Sie rifft auf Max, den Nassen. Er liebt seine Mutter über alles und bemüht sich ihr ein guter Sohn zu sein, was leider nicht immer so gut klappt. Max möchte mehr vom Leben, aber er hat noch so wenig Erfahrung mit dem Leben und vor allem der Liebe. 

Die Autorin hat eine beängstigende Welt erschaffen, die den Leser packt und nicht mehr los lässt. Die Protagonisten ziehen einen in ihre Welt und man ist hin und her gerissen zwischen Faszination und Wut auf das System. 

Die kurzen Kapitel und die abwechselnden Perspektiven von Nina und Max lassen den Leser noch mehr in diese Geschichte versinken. 

Dieses Buch ist in sich abgeschlossen, ich finde das Ende ist ohne Cliffhanger. Es sollen aber noch Bücher zu dieser Geschichte erscheinen, das fände ich persönlich auch toll. Wann und wie viele ist aber noch nicht entschieden.


Fazit 




Eine Dystopie die ganz anders ist als der Leser denkt! Absolutes Must Read!



Bewertung


Cover: 6/6

Inhalt: 6/6

Grundidee und Umsetzung: 6/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 24 Punkte von 24 Punkten




                                                             

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