Mittwoch, 27. Mai 2015

Rezension zu Die sieben Königreiche, Band 2: Die Flammende von Kristin Cashore

Titel: Die Flammende
Autorin: Kristin Cashore
Verlag: Carlsen
Erscheinungstermin: 24. Januar 2013
Seiten: 512
Genre: Fantasy










Autor/in


Kristin Cashore studierte am Center for the Study of Children's Literature in Boston. Ihre Bücher "Die Beschenkte", "Die Flammende" und "Die Königliche" schafften sofort den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste, wurden bereits in 28 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.


Klappentext


Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Wer ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft ...




Meine Meinung


Ich muss sagen, dass ich sehr lange gebraucht habe bis ich diesen zweiten Teil endlich gelesen habe, obwohl mir der erste Band und die Geschichte  rund um Katsa und Bo sehr gut gefallen hat.

Das Cover lehnt an Band 1 nahtlos an, wieder ein Weiblicher Hinterkopf, passend diesmal zum Titel mit rotem Haar. Gefällt mir ganz gut, da die Haare schon ein recht große Rolle in dem Band spielen.

Ich habe von dem zweiten Band sehr viel erwartet, nachdem der Vorgänger von der Autorin für mich ein absolut tolles und spannendes Buch war.
Leider  hatte ich wohl in diesem Fall zu hohe Erwartungen die wiederrum nicht ganz erfüllt wurden.
Immer wieder gab es einige Stellen, die sich extrem in die Länge zogen und es mir schwer gemacht haben das Buch weiter zu lesen. 

Wer bei „Die Flammende“ auf die Fortsetzung von ihrem Debüt „Die Beschenkte“ gehofft hat, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. „Die Flammende“ ist eine völlig andere Geschichte mit komplett anderen Charakteren und einer neuen Umgebung. Einzig der König Leck, der in „Die Beschenkte“ erwähnt wird, spielt auch in diesem Buch eine Rolle. Allerdings ist er hier noch ein Kind. Und was für eins, aber das müsst ihr natürlich selbst heraus finden.

Die Hauptprotagonisten sind komplett verschieden in ihren Charakteren. Archer ist Fires bester Freund mit wie sagt man so schön, "Friends with benefits". ;) Sprich sie haben auch eine körperlicher Beziehung. Beide sind dickköpfig und stur. Aber ebenso besorgt um den anderen. Archer ist ein Frauenheld, er könnte niemals treu bleiben. Fire kann damit gut umgehen und akzeptiert diese Tatsache. Fire ist eine bildhübsche, umwerfende, junge Frau. Sie liebt es zu jagen.
Dann gibt es da noch Brocker, Archers Vater, der auch die wie ein Vater für Fire ist. Er steht ihr mit Rat und Tat zu Seite und ist immer für Sie da.
Im Verlauf der Geschichte lernen wir noch einige andere Protagonisten kennen aber ich möchte euch nicht zu viel verraten.

Die Idee von den Beschenkten finde ich super, aber an der Umsetzung hapert es leider hier und da etwas.
Die Monster in der Geschichte sind auch eine schöne Idee. Es sind einfache Tiere wie  Insekten, Nage-, Haus-, bis zu den Raubtieren.
Allerdings in den schönsten und knalligsten Farben, die einen magisch anziehen, leider bedeutet genau diesen meistens den Tod. 

Trotz einiger lang gezogener Stellen, hatte ich im Großen und Ganzen auch ein paar schöne Lesestunden.

Fazit


Ich bin auf den 3. Band "die Königliche" sehr gespannt und hoffe, dass ich dort die Autorin aus dem 1. Band wieder finde.


Bewertung

Cover:  4/6


Inhalt: 5/6


Grundidee und Umsetzung 3/6


Protagonisten: 5/6


Gesamtpunktzahl: 17  Punkte von 24
 Punkten 




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