Montag, 16. März 2015

Rezension zu Maistöcke - Bützer History - von Britta Orlowski

Titel: Maistöcke - Bützer History


Autor/in: Britta Orlowski

Verlag: Bookshouse
Erscheinungstermin: 07.09.2014
Seiten: 549 Seiten
Genre: Historischer Roman




*Leseprobe








Autor/in



Britta Orlowski wurde im Jahr 1966 geboren – eine Schnapszahl ich weiß, meine Eltern hätten gleich stutzig werden sollen. Stattdessen zogen sie mich mit viel Liebe, Wärme und schönen Geschichten auf. Sie nahmen meine zahlreichen kreativen Experimente gelassen hin und nährten meine ohnehin uferlose Fantasie noch mit zauberhaften Erzählungen über Spielzeug, welches zum Leben erwacht, sobald ich des abends eingeschlafen sei.
So wuchs ich also in meiner Geburtsstadt Rathenow auf, absolvierte die zehnklassige polytechnische Oberschule und erlernte den Beruf der stomatologischen Schwester in der Kreispoliklinik.
Ich angelte mir einen netten Mann, dem ich sage und schreibe im taufrischen Alter von fünf Jahren zum ersten Mal begegnete und ihn sogleich aus tiefstem Herzen verabscheute. Zum Glück änderte ich später meine Meinung - wir heirateten und gründeten eine Familie. Ihm verdanke ich meine lieben Söhne, die überhaupt die schönsten Babys der Welt waren.
Im Erziehungsurlaub wurde mir rasch langweilig. Beim Aufräumen stieß ich auf die Manuskripte aus meiner jugendlichen Sturm- und Drangzeit. Ich begann erneut Geschichten zu schreiben - nur so für mich. Wenige Jahre später infizierte ich mich mit dem Patchworkvirus und hänge seitdem an der Nadel. Doch auch das Schreiben ließ mich nicht mehr los. Nach einigen Überlegungen kam ich zu dem Schluss, dass es bestimmt einen Weg gibt, beide Hobbies zu verbinden. So entstand mein erster Roman „Rückkehr nach St. Elwine“.
Da mir der Abschied von meinen Hauptfiguren am Ende so schwer fiel, war die Idee geboren, daraus mehr zu machen. Eine lockere Serie, mit in sich abgeschlossenen Geschichten, die stets am gleichen Ort, dem fiktiven Küstenstädtchen in der Chesapeake Bay, spielen. Nach langem Suchen habe ich nun ein begeisterungsfähiges Verlagsteam gefunden.
Vita der Autorin von der Bookshouse Verlagsseite  


Klappentext


1889 Bevor sich Levke in ihrem neuen Zuhause im Havelland einleben kann, wird sie Witwe. Albträume quälen sie. Wieso glaubt sie, dieses fremde Dorf zu kennen? Als sich unlösbare Todesfälle häufen, sucht Levke nach Antworten. Ist Jack the Ripper für das Morden verantwortlich? Welches Geheimnis birgt die Kräuterfrau Jordis? Und was hat es mit dem Quilt der verlorenen Seelen auf sich? Das größte Rätsel aber gibt ihr der attraktive Seemann mit den violetten Augen auf: Silas Böttcher, der plötzlich wieder in Bützer lebt. Hoffentlich begeht Levke keinen folgenschweren Fehler, indem sie ihm vertraut, denn etwas an ihm geht ihr tief unter die Haut.

Meine Meinung


Das Cover finde ich für einen historischen Roman total ok. Ehrlich gesagt ist das ein Genre das ich selten berühre, daher kann ich dazu gar nicht soooo viel sagen. Ich finde es ok, aber sicher hätte es auch eine Mühle oder ein Bach auf dem Cover getan. Das ist ja immer reine Geschmackssache. Positiv finde ich, dass es nicht altbacken wirkt.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm flüssig und gut zu verstehen. Man braucht keine großen historischen Kenntnisse um die Geschichte gut zu verstehen. Die Autorin nutzt schon historische Aspekte aber sie erschlägt einen nicht mit Fremdwörtern oder langweiligen Geschichtsinfos. 

Levke zieht frisch verheiratet mit einem Kapitän ins Havelland. Ihr Mann verstirbt plötzlich und Levke ist nun völlig auf sich gestellt. Die Dorfbewohner nehmen sie gut auf, doch dann gibt es eine Mordserie und Levke bemerkt schnell, dass sie Teil davon ist... .

Die Protagonistin Levke ist jung und unerfahren. Nach dem Tod ihres Mannes ist sie auf sich allein gestellt, doch sie ist kein "Duckmäuschen" und stellt sich dem Leben. Sie möchte auf eigenen Beinen stehen, nimmt Hilfe zwangsweise an und ich muss sagen sie wächst mit ihren Aufgaben. Und vielleicht bekommt sie ja die Liebe auch noch dazu?

Thure und Silas sind die "Junggesellen" behaupte ich mal. Der eine ist der Sohn des Bäckers der andere des Müllers. Seit dem Tod von Thures Schwester Annemie kommen die beiden mehr Schlecht als Recht miteinander aus. Thure ist sich sicher, dass Silas seine Schwester umgebracht hat, doch ist Silas wirklich der Mörder. Thure und Levke beginnen eine gefährliche Suche in die Silas verstrickt ist. 
  
Ich mochte dieses Buch und das Ende war toll. Ich war wirklich Nichtsahnend bis zum Ende. Die Wendungen waren toll und ich werde unbedingt nochmal was von dieser Autorin lesen. 

Fazit


Ein Roman mit tollen Wendungen und viel Spannung.

Bewertung

Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Inhalt: 5/6

Grundidee und Umsetzung: 5/6

Protagonisten: 5/6

Gesamtpunktzahl: 24 Punkte von 30 Punkten










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