Samstag, 14. Februar 2015

Rezension zu Infinity Drake - Scarlattis Söhne - von John McNally - Band 1

Infinity Drake – Scarlattis SöhneTitel: Infinity Drake - Band 1 -
Scarlattis Söhne


Autor/in: John McNally

Verlag: Loewe Verlag
Erscheinungstermin: 14.01.2015
Seiten: 448 Seiten
Genre: Jugendbuch, Actionthriller






*Leseprobe






Autor/in


John McNally wuchs in einem Hotel in Pembroke, West Wales, auf. Nach der Universität reiste er durch die Welt. Schließlich landete er in Australien, wo er auf einer Baustelle jobbte und William Goldmans Klassiker Das Hollywood Geschäft las. So wurde er Drehbuchautor und arbeitete an Drehbüchern für Aardman, Sony und die BBC, bevor er mit Infinity Drake sein erstes Jugendbuch verfasste. Auch wenn er gerne actionreiche Szenen schreibt, wäre er selbst bei einem Zweikampf völlig aufgeschmissen. Er ist viel zu groß und zu dünn und lässt sich zu leicht ablenken. John McNally lebt mit seiner Familie und einer Katze in London.


Klappentext



Ein Actionthriller aus der Froschperspektive: Winzigkleine Helden kämpfen gegen riesige Gegner wie Insekten, Regentropfen und Hauskatzen. Ihre Waffen sind Witz, Scharfsinn und Coolness. Endlich eine Abenteuerreihe mit Humor. Großartig! „Witzig, aufregend, hi(r)nreißend gut!“ Derek Landy Infinity Drake, genannt Finn, und sein verrückter Onkel Al sind gerade auf dem Weg in die Ferien, als Al zu einer internationalen Krisenkonferenz abberufen wird. Die Welt steht vor einer globalen Katastrophe: Im Süden Englands wurde ein sogenannter Scarlatti freigesetzt, ein Killerinsekt, das innerhalb weniger Tage die halbe Menschheit auslöschen könnte. Sofort wird ein Interventionsteam zusammengestellt, das den Scarlatti verfolgen und vernichten soll. Es gibt bereits eine heiße Spur, aber der Scarlatti ist so klein wie ein Daumen und schwirrt durch ein Gebiet so groß wie die ganze Grafschaft Surrey. Nur ein Team, das genauso winzig ist, hat eine reale Chance ihn zu finden. Eine durchgeknallte Idee? Nein, denn Onkel Al hat eine Maschine erfunden, mit der die gesamte Crew auf durchschnittlich 9 Millimeter geschrumpft werden kann. Ein hochriskanter Auftrag, für den nur speziell ausgebildete Agenten in Frage kommen. Kurz nachdem er das Team auf seine gefährliche Mission geschickt hat, vermisst Onkel Al plötzlich seinen Neffen Infinity ... „Scarlattis Söhne“ ist der erste Band der Infinity Drake-Trilogie. Mehr Infos rund um Infinity Drake unter: www.infinitydrake.de


Meine Meinung



Das Cover fällt einem sowohl durch das Signalgelb als auch durch das Motiv und die Gestaltung auf. Ich finde es für dieses Jugendbuch passend. Innen findet man den schwarzen Agenten immer wieder und auch ansonsten ist das Buch sehr passend gestaltet. Agentenzeiten und Briefe runden das Design innen ab. 



Der Schreibstil hat mir als Vielleser gerade am Anfang echt  viel abgefordert. Zwar nutzt der Autor viel Humor und Sarkasmus, aber ansonsten ist es durch die viele Agentensprache wirklich schwierig der Handlung zu folgen. Das wird zwar leichter mit dem Geschehen, aber so richtig zufrieden gestellt hat der Schreibstil mich nicht. Obwohl die Witze und Coolen Sprüche wirklich gut waren. 



Die Grundidee eines Virus und dem Weltuntergang ist nicht so neu. Jugendliche Agenten gab es auch schon, wenn sie auch sicher nicht so viel Humor hatten. Die Umsetzung konnte mich leider alles andere als fesseln. Alles in allem leider überhaupt nicht mein Geschmack. 



Finn (Infinity Drake) ist oberschlau und hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen. Seine Eltern leben beide nicht mehr und er lebt bei seiner Großmutter, die eine wirklich nette Dame ist. Al, sein Onkel kümmert sich regelmäßig und liebevoll um Finn. Die beiden planen einen richtig coolen Urlaub von dem Grandma nichts weiß. Doch dann kommen Al sein Chef und dessen Firma dazwischen, denn er ist Geheimagent und Finn rutscht geradewegs in ein riesen Abenteuer. 



Für meinen Geschmack war Finn einfach zu schnell Teil des Ganzen, ich meine am Ende bleibt er doch ein Jugendlicher, und das kommt auch regelmäßig rüber bei dem Humor. Leider war mir die Umsetzung einfach zu wenig Unterhaltung. Kann aber gut sein, dass ich einfach nicht in die angesprochene Altersgruppe gehöre und mir daher die Umsetzung nicht so gefällt.



Fazit


Schade, leider konnte mich diese Geschichte so gar nicht fesseln.

Bewertung

Cover: 5/6

Schreibstil: 3/6

Inhalt: 3/6

Grundidee und Umsetzung: 2/6

Protagonisten: 3/6

Gesamtpunktzahl: 16 Punkte von 30 Punkten




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