Mittwoch, 3. Dezember 2014

Rezension zu Geisterkind von Christine Millman


Titel: Geisterkind
Verlag: CreateSpace 
Independent Publishing 
Platform
Erscheinungstermin: 3.10.2014
Seiten:  371
Genre:  Fantasy






Autor/in


Christine Millman wurde in einem beschaulichen Kurort in Hessen geboren. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Erzieherin und später noch zur Mediengestalterin. Die Liebe zu Büchern und dem Erfinden von fantastischen Geschichten, entdeckte sie bereits als Teenager, doch erst vor wenigen Jahren begann sie damit, diese Geschichten auch aufzuschreiben. Mittlerweile vergeht kein Tag, an dem sie nicht vor ihrem Laptop sitzt und in die Tasten haut.


Klappentext


Während eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. 

Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt. 


Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. 


Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ...

Meine Meinung



Ich finde das Cover passend zur Geschichte, aber gleichzeitig gefällt es mir nicht zu hundert Prozent. Ich kann nicht mal sagen wieso das so ist. Das Gesicht finde ich wirkt irgendwie zu fremdartig. Ich hätte mir da ein runderes, lieblicheres Gesicht gewünscht. Aber das ist nur meine Meinung. Man kann es sowieso nie allen recht machen.

In meiner Autoren Empfehlung habe ich ja unter anderem dieses Werk von einer wie ich finde super talentierteren Autorin erwähnt. Christine Millmann gehört nun mittlerweile wirklich zu meinen Lieblingsautoren und ich hibbel nun schon dem nächsten Buch entgegen. Besonders die Tatsache, dass es bisher alles Einzelbände sind und man so nicht dieses nervige Warten auf den nächsten Teil einer Reihe hat, finde ich super. Natürlich wünscht man sich hier und da doch, dass es nicht schon zu Ende geht...aber das wäre wieder gemecker ;) 

Ihr Schreibstil ist locker und einfach gehalten. Nicht zu viel drum herum und auch nicht immer zu viele Verschachtelungen, was für den Leser doch des Öfteren schwierig werden könnte. Ganz einfach und gerade heraus. 

- ACHTUNG SPOILER-
Die Geschichte handelt von Inja dem Winter- bzw. dem Geisterkind. Inja ist in einer schneereichen Winternacht zu Welt gekommen. Ihre Mutter hat die Geburt nur mit Müh und Not überlebt. Eigentlich sollte Inja sofort getötet werden um ein Opfer für die Götter zu werden. Aber dies hat die Großmutter verhindert. Inja wächst in einem Dorf auf, in dem die Menschen nicht viel für sie übrig haben. Sie schufftet von früh bis spät und ist ständig den bösen und auch ängstlichen Blicken der Bewohner ausgesetzt. Ein klein wenig wie Aschenputtel. 
Sie hat nur den treuen Ban zum Freund. Als eines Tages Söldner in das Dorf kommen und die Hälfte Ihrer Familie bestialisch töten, wird sie kurzerhand an ein Kloster verkauft. 
Und hier beginnt Ihre Geschichte. Aber ab hier müsst Ihr selbst lesen wie es für Sie weitergeht.
- SPOILER ENDE- 

Protagonisten gibt es im Laufe des Buches eine Menge. Viele starke Persönlichkeiten Inja wächst mit der Geschichte zu einer starken Frau mit eigenem Vertrauen und Willensstärke heran. Es ist toll zu lesen wie sie sich entwickelt und was Ihr das Leben alles bereit hält.

Mir hat das Ende nicht ganz gefallen, es wirkt so "so ich muss Schluss machen", leider. Dann doch lieber noch 10 Seiten mehr mit einem entspannten Ende. ;)
Mir hat das Buch trotzdem super gefallen und ich freue mich auf weitere Werke von Frau Millmann.


Fazit

Wieder eine tolle Geschichte von einer tollen Autorin.



Bewertung

Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Inhalt: 5/6


Grundidee und Umsetzung: 5/6


Protagonisten: 6/6


Gesamtpunktzahl:   26 Punkte von 30 Punkten 




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