Donnerstag, 20. November 2014

Rezension zu LÙM - Zwei wie Licht und Dunkel - von Eva Siegmund

Titel: LÙM
Zwei wie Licht und Dunkel

Autor/in: Eva Siegmund
Verlag: cbt Verlag
Erscheinungstermin:29.09.2014
Seiten: 512
Genre: Jugendbuch, Fantasy


*Leseprobe





Autorin



Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Mit dem ersten Staatsexamen in der Tasche begann sie 2011 als Volontärin bei einem Hörbuchverlag in der Lizenzabteilung. Doch schon bald wurde ihr Textgespür entdeckt und so wechselte sie ins Lektorat. „LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel“ ist ihr Romandebüt.





Klappentext


Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint.



In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …




Meine Meinung


Das Cover finde ich wirklich gut gelungen. Es verrät nicht zu viel. Das Mädchen sieht japanisch aus, passt daher gut hinein und zu Meleike. Die Vögel vom Cover findet man bei den Kapitelanfängen wieder. Das finde ich optisch wirklich einen Hingucker. 



Der Schreibstil der Autorin ist toll. Ich war vom ersten Wort an gefangen. Flüssig und mit einfachen Worten landet man direkt dort wo die Autorin einen haben möchte. Sehr schön. 



Meleike ist nervös, hat sie eine Gabe? Und welche wird es sein, kommt sie eher nach ihrem Vater oder ihrer Mutter. So viele Fragen und dann doch so wenig Antworten. Meleike muss schnell feststellen, dass ihr Leben so ganz anders laufen wird als sie sich das vorgestellt hatte. 



Ich muss sagen, mir gefällt die Grundidee sehr gut. Ich habe Meleike und Flynn schnell ins Herz geschlossen. Gruselig fand ich auch den Dr. Connor. Ich glaube das ist auch das erste Mal, dass ich sagen muss, dass es mir nicht gefällt, dass es sich bei LÙM um ein Einzelband handelt. Ich hätte lieber eine Diologie oder eine Trilogie. Die Autorin schreibt so wunderbar, aber leider finde ich, dass sich die Geheimnisse zu schnell lüften. Ich möchte nicht so spoilern aber an vielen Stellen erfährt Meleike sofort die Wahrheit. Das nimmt so die Spannung raus. Ich finde da hätte man sehr gerne noch einen Band mehr machen dürfen. Das hätte die Geschichte für mich wesentlich runder gemacht. 



Meleike ist ein stolzes und kluges junges Mädchen. Ihr Leben verändert sich furchtbar schnell und vor allem ihr Ehrgefühl leidet sehr unter der Situation. Meleike hat sich immer eine Gabe gewünscht, doch als sie nun lernen muss was das bedeutet ist sie wahnsinnig erschrocken und ängstlich. Sie weiß nicht wem sie vertrauen kann und dann kommt noch Flynn hinzu. Kann sie ihm vertrauen?



Flynn ist ein Kämpfer. Er hat grausame Dinge gesehen und doch ist er dadurch kein bisschen verbittert. Er liebt das Leben noch immer und mit jedem Geheimnis dem er auf die Schliche kommt wird sein Wunsch einer heilen Welt größer. 




Fazit

Ein tolles Debüt, ich hoffe auf mehr von der Autorin.

 

Bewertung

Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Inhalt: 4/6

Grundidee und Umsetzung: 3/6

Protagonisten: 4/6

Gesamtpunktzahl: 21 Punkte von 30 Punkten





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