Montag, 29. September 2014

Rezension zu Linkshänder Land von Lara de Simone

Autor/in: Lara de Simone

Erscheinungstermin: 15.08.2014

Seiten: 352

Genre: Jugendbuch, Fantasy, Dystopie










Autor/in



Lara De Simone, geb. 1993 in Heidelberg, gewann 2012 Preise bei verschiedenen Jugendschreibwettbewerben. Die ersten Ideen zu Linkshänderland hatte sie bereits mit 13 Jahren. Aktuell studiert sie Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim.




Klappentext



Eine computergesteuerte Welt, die das Leben auf der Erde simuliert? Eine Welt, zu der nur Linkshänder Zutritt haben und in der man schon mit zwölf Jahren volljährig ist?

Die 13-jährige Trix ist wie vom Schlag getroffen, als sie von diesem mysteriösen Linkshänderland (LHL) erfährt. Über zwei Mikrochips in ihrem Gehirn ist sie mit dem LHL vernetzt und kann ihren Avatar steuern. Sie muss lediglich in Gedanken den Wunsch formulieren, sich ins LHL einzuloggen und schon sieht es in der realen Welt so aus, als würde sie schlafen. Wie ihr Mentor Liam, 16, beginnt sie eine Ausbildung zur Spionin. Und schon bald stecken die beiden in einem gefährlichen Auftrag, bei dem sie an eine Untergrundgruppe geraten, die sich gegen das LHL auflehnt. Damit setzen sie nicht nur ihre Freundschaft, sondern vor allem auch ihr Leben aufs Spiel.



Meine Meinung



Ich durfte dieses Buch für den Bastei Lübbe Verlag lesen, vielen Dank dafür!

Das Cover spricht für das Genre, es verrät jedoch nicht wirklich was von der Handlung oder dem Inhalt des Buches. Ich persönlich mag das, aber das ist Geschmackssache. Ich finde man hätte sicher noch etwas mehr aus dem Cover heraus holen können.


Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Autorin beschreibt sehr sachlich und realistisch Situationen und Gefühle. Dadurch wird dem Leser das "Linkshänder Land" gut "vor Augen geführt". Ich finde der Schreibstil spricht sehr für die Autorin, sie war schließlich noch sehr jung als das Linkshänderland seine Anfänge nahm.


Ich finde die Grundidee dieser Parallelwelt gut. Auch wie das bewegen in der einen oder anderen Welt funktioniert ist gut erklärt und stimmig für den Leser. Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme in die Geschichte reinzukommen, vor allem wegen der vielen Begriffe mit denen der Leser Anfangs so gar nichts anfangen kann. Hier hätte man die Erklärungen etwas früher bringen können. Alles in Allem klärt sich aber alles nach einigen Kapiteln auf und man kommt dann gut mit dem Geschehen mit.

Trix wird von Liam in die Welt des Linkshänderlandes eingeführt. Er ist ein Spion und soll Trix alles Notwendige zeigen. Trix ist mehr als verwirrt, gewöhnt sich jedoch langsam an die neue Situation. Doch dann begreift sie langsam, was genau sie tun soll und auch die Ausmaße. Liam und Trix geraten dadurch in einen Strudel aus Konflikten und der Frage: Was ist Richtig und was Falsch?


Die Protagonisten waren mir etwas zu farblos. Sowohl Liam als auch Trix sind nicht besonders hervor gehoben. Vorrang hat in diesem Buch vor allem das "Linkshänderland" und seine Probleme. Mir war die Geschichte um Liam, der schon länger vom Linkshänderland weiß und in beiden "Realitäten" ein Leben hat und Trix, die keine Ahnung vom Linkshänderland hat, einfach zu wenig. Am Ende kam die Geschichte in Fahrt, aber so richtig konnte mich dieses Buch leider nicht abholen.




Fazit

Leider konnte mich das Linkshänderland nicht überzeugen.

Bewertung

Cover: 4/6

Schreibstil: 3/6

Inhalt: 3/6

Grundidee und Umsetzung: 3/6

Protagonisten: 3/6

Gesamtpunktzahl: 16 Punkte von 30 Punkten


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