Mittwoch, 6. August 2014

Rezension zu Zombie Blond von Brian James

 
Autor/in: Brian James

Verlag: cbt Verlag

Erscheinungstermin: 03.08.2009
Seiten: 256 Seiten

Genre: Fantasy - Grusel












Autor/in

Brian James ist Autor zahlreicher erfolgreicher Kinderbücher. Er war zwar niemals ein Pirat, nahm aber als Kind an einer Kreuzfahrt teil und stellt sich beim Surfen gerne vor, sein Board sei eine Planke. Derzeit lebt er mit seiner Frau in der Nähe von New York. Er schreibt im Moment vor allem Bücher über Piraten.


Klappentext


Sie sind schön. Sie sind beliebt. Und sie sind gefährlich …

Sie sind blond, schön – und hochgefährlich: die Mädchenclique an Hannahs neuer Schule, zu der sie unbedingt gehören möchte. Die Warnung ihres Mitschülers Lucas, die Mädchen seien Zombies, schlägt Hannah in den Wind. Das aber bereut sie bitter, als ihre Haare im Cliquen-Einheitslook blond gefärbt werden sollen - und sie die Blutkonserven entdeckt, die überall im Raum herumstehen …


Meine Meinung


Ich habe dieses Buch bei Tauschticket gesehen und da mich der Klappentext angesprochen hat, habe ich es einfach mal direkt angefordert.

Zum Cover muss ich sagen, ein blondes Mädchen. Das reißt jetzt nicht alles raus, aber ich fand das für den Titel passend. Und so ist man als Leser schon ein wenig gespannt was innen so passiert. Das Cover lässt Platz für eigene Überlegungen.

Der Schreibstil ist flüssig und umgangssprachlich. Der Leser erfährt alles direkt aus der Perspektive von Hannah. So hat man einen guten Bezug zu ihr als Protagonistin.

Der Inhalt strotz so vor einer typischen amerikanischen Teeniekomödie, obwohl es sich eher um einen Thriller handeln sollte. Der Humor ist typisch für diese Teeniefilmchen und ich muss sagen ich mag das wirklich. Ich bin kein riesen Fan, aber ich finde hin und wieder ist auch sowas mal ok.

Die Grundidee hat mich ein wenig an "The Faculty" erinnert, was nichts schlechtes ist. Im Grunde geht es um Hannah, die nach und nach Dinge entdeckt die sie lieber nicht entdeckt hätte. Lucas - der Einzige - der mit ihr redet und der "normal" zu sein scheint nimmt sich ihrer an. Leider ist Hannah etwas unbelehrbar und das Geschehen nimmt ihren Lauf.

Ich mag die Idee und auch die spannenden Passagen habe ich echt genossen, vor allem mit den Zombies! Aber ich muss sagen, die Umsetzung war mir nicht spannend genug. Die meiste Zeit plätschert die Geschichte so vor sich hin. Also entgegen dem Titel kommen die Zombies viel zu kurz finde ich.

Die Protagonisten sind typische Protagonisten. Sie sind nicht sonderlich begabt oder talentiert. Daher ist die Situation in die sie geraden am Anfang auch für Hannah etwas befremdlich. Ich finde die beiden Protagonisten sind realistisch, aber nicht umwerfend. Dennoch kann man sich als Leser gut identifizieren. Ich finde aber, die beiden hätten noch ne Shippe mehr Persönlichkeit vertragen können.

Alles in allem darf ich sagen, ich bereue nicht dieses Buch gelesen zu haben. Ich hatte ein paar nette Stunden, ich hatte es schnell gelesen. Es ist nette Unterhaltung für zwischendurch. Wer was schnelles für die Bahnfahrt sucht ist hier richtig.

Fazit


Kurz und Schmerzlos, zumindest für den Leser !


Bewertung

Cover: 4/6

Schreibstil: 4/6

Inhalt: 4/6

Grundidee und Umsetzung: 4/6

Protagonisten: 3/6

Gesamtpunktzahl: 19 Punkte von 30 Punkten


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