Freitag, 29. August 2014

Rezension zu Göttlich verdammt von Josephine Angelini - Band 1 -

 
Titel: Göttlich verdammt
 
Autor/in: Josephine Angelini

Verlag: Oetinger

Erscheinungstermin: 01.10.2013

Seiten: 496

Genre: Jugendbuch / Fantasy

*Hier gehts zur Leseprobe









 Autor/in


Josephine Angelini wurde als jüngstes von acht Kindern in Massachusetts/USA geboren und lebt heute mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. Sie hat an der Tisch School of the Arts in New York Angewandte Theaterwissenschaft mit den Schwerpunkten „Antike tragische Helden“ und „Griechische Mythologie“ studiert. Josephine Angelini veröffentlichte mit der „Göttlich“-Trilogie ihr erfolgreiches Debüt. 


Klappentext


Die 16-jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf Nantucket und langweilt sich. Doch dann passiert endlich etwas Aufregendes: Die Familie Delos zieht auf die Insel. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen, weil sie sich ineinander verlieben...


Meine Meinung  

Ich muss gestehen, dieses Buch steht schon etwas länger in meinem Regal der ungelesenen. Ich habe nach dem Erscheinen damals begonnen mit dem Lesen. Aber ich kam so gar nicht rein und habe es weg gestellt und ein anderes gelesen. Nun wollte ich es mit dem Taschenbuch erneut versuchen und dieses Mal hat es geklappt.

Das Cover verrät nicht zu viel, die Farbwahl ist passend und auch vorne die Helen fand ich gut. Die Hardcover haben natürlich einen schönen Schutzumschlag. Das Taschenbuch überzeugt auch so ;)

Der Schreibstil ist realistisch, vor allem weil die Autorin wie soll ich sagen, sie beschreibt einen Tagesablauf. So kann man es sich als Leser gut bildlich vorstellen, vor allem die Landschaften sind wirklich gut beschrieben finde ich. Man bemerkt am Anfang des Buches noch stark, dass es sich bei dem Buch um das Debüt der Autorin handelt. Vor allem am Ausdruck und an den Wiederholungen. Der Leser wird immer wieder auf einige Dinge hingewiesen, die Kette zum Beispiel. Das lässt aber nach einigen Kapiteln nach und dann sind sowohl Autorin als auch Leser total drin.

Ich muss sagen, der Inhalt und die Grundidee gefällt mir gut. Ich liebe die griechische Mythologie und konnte daher mit dem Thema an sich wirklich viel anfangen. Einiges war sicher keine völlig neue Idee, aber dennoch fand ich die Idee überzeugend.

Die Autorin hat ein tolles Talent ihre Charaktere zu erschaffen. Helen ist ein ganz normales Mädchen und sie möchte auch gar nichts weiter sonst sein, als Normal. Leider sagen ihr immer wieder alle um sie herum dass sie nicht normal ist und ihr ist völlig unklar warum. Sie ist nur etwas schneller und stärker, na und?!

Lucas tritt in das Leben von Helen und alles ändert sich, für beide. Helen erfährt Dinge von denen sie lieber nichts wüsste und Lucas, ja Lucas ist einfach ein toller Protagonist. Am schönsten fand ich sein Tauziehen mit sich selbst. Er ist stark und mutig und zu allem bereit für Helen und doch hält ihn sein Verantwortungsbewusstsein zurück.

Lucas Familie besteht aus so vielen tollen Charakteren, da hat jeder so seine Schlüsselszene in der man den Charakteren als Leser näher kommt. Aber das müsst ihr einfach selbst erfahren.

Für mich wirklich wichtig, die romantischen Szenen sind nicht wichtiger als die eigentliche Handlung, aber dennoch, wenn es romantisch wird, dann auf eine wirklich fesselnde Art und Weise. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen *schwärm*.

Ich habe dieses Buch wirklich genossen und werde sicher nicht wieder so eine Ewigkeit warten bis ich den nächsten Band in die Hand nehme.

Fazit

Eine sowohl fesselnde als auch berührende Geschichte


Bewertung

Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Inhalt: 6/6

Grundidee und Umsetzung: 6/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 28 Punkte von 30 Punkten








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