Montag, 11. August 2014

Rezension zu Bis zum letzten Tropfen von Mindy McGinnis

 
Autor/in: Mindy McGinnis

Verlag: Heyne fliegt

Erscheinungstermin:11.08.2014
Seiten: 320 Seiten

Genre: Jugendroman - Dystopie mit Thrilleraspekten

*Hier gehts zur Leseprobe












Autor/in


Mindy McGinnis beschäftigt sich ununterbrochen mit Büchern und Geschichten: Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie in einer Bibliothek. Ihre zweite Leidenschaft gehört dem Überleben in der Wildnis. Sie kocht gern Konserven ein, musste sich bisher aber noch nie außerhalb der Zivilisation behaupten. Mindy McGinnis lebt in Ohio.


Klappentext


In einer Welt ohne Wasser kann jeder Tag der letzte sein

Nach einer Choleraepidemie und dem Zusammenbruch der Zivilisation ist sauberes Wasser das wertvollste Gut. Die sechzehnjährige Lynn hat schon früh gelernt, es um jeden Preis zu verteidigen. Gemeinsam mit ihrer Mutter bewohnt sie ein einsames Farmhaus und verbringt ihre Tage damit, Brennholz und Nahrung zu beschaffen. Und den Teich hinter dem Haus vor durstigen Eindringlingen zu schützen. Als eines Tages ein Fremder auftaucht und Lynn und ihre Mutter Fußspuren um den Teich herum entdecken, wird ihnen sofort klar, dass jemand ihre geheime Quelle entdeckt hat. Der Ernstfall, auf den Lynn seit Jahren vorbereitet ist, scheint einzutreten. Eigentlich hat sie keine Angst. Doch dann wird ihre Mutter von Kojoten schwer verletzt. Und Lynn muss sich in den umliegenden Siedlungen Hilfe suchen, denn allein kann sie die Farm nicht retten.


Meine Meinung


Ich durfte dieses Buch für den Heyne Verlag lesen.Vielen Dank dafür.

Das Cover lässt ahnen dass es um ödes Land geht und dass es gefährlich wird.Ich muss sagen nach dem Lesen finde ich das Cover sehr passend.Sowohl Farbe als auch Motiv sind gut ausgesucht.

Der Schreibstil war sehr sachlich und. präzise. Dadurch kommen gerade die spannenden Szenen im Buch wahnsinnig gut beim Leser an. Es wird etwas grausam und blutig, aber für ein Jugendbuch total im Rahmen. Ich habe das wirklich sehr genossen, gerade der Schreibstil der Autorin füllt den Leser total aus.

Der Inhalt und die Grundidee sind total überzeugend. Ich war vom Klappentext angetan, aber die Autorin hat es geschafft dem Buch so viele Wendungen zu geben, dass ich völlig geflasht war am Ende.

Ich mochte sowohl die grausamen Dinge, als auch die zarte Liebe die aufgekommen ist. Die Autorin hat genau das richtige Maß von allem genommen um den Leser in ein trockenes Land zu führen. Dieses Land ist voller Gefahren, und doch findet sich auch in diesem Dunklen noch so etwas wie Hoffnung und Licht.

Die Protagonistin Lynn ist tough und hat einen starken Willen. Doch als ihre Mutter stirbt ist sie auf sich allein gestellt. Sie bemerkt schnell, dass ihre Mutter sie in einer kleinen Blase gehalten hat und dass sie über viele Dinge in der Welt nichts weiß. Lynn kennt nur wage Gefühle und das zeigt sich ganz schnell als sie mit anderen Menschen in Kontakt kommt.
Ich muss sagen, ich mochte diese Abgeklärtheit und auch die Veränderungen die Lynn bis zum Ende des Buches durchgemacht hat. Sie versucht ihre Gewohnheiten abzuschütteln und auch neue Dinge zu erlernen. Aber auch dies fällt ihr manchmal nicht leicht.

Ich muss sagen, dieses Buch hat mich wirklich gut unterhalten. Mir hat nicht wirklich was gefehlt. Sicherlich ist die Grundidee nicht völlig neu, aber die Umsetzung hat mir in diesem Buch bisher wirklich am besten unterhalten.


Fazit


Tolle Unterhaltung, hoffentlich lesen wir noch mehr von Mindy McGinnis


Bewertung

Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Inhalt: 6/6

Grundidee und Umsetzung: 6/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 30 Punkte von 30 Punkten





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